17. Dezember 2014

Adventskekse mit Royal Icing


Für mich kann es Plätzchen das ganze Jahr über geben - nicht nur zu Weihnachten. Aber heute zeige ich euch ein paar Dekorationsideen für Christbaumkugelkekse :]

Bei solcher Art von Keksen kann man unglaublich kreativ sein. Ich habe heute ausschließlich Royal Icing zur Dekoration verwendet. Alternativ kann man es natürlich noch viel weihnachtlicher machen - mit tollen Zuckerperlen oder essbarem Glitzer! Wie habt ihr es denn am liebsten?

Zutaten:

ca. 30 Plätzchen

Mürbeteig:

○ 250g Mehl
○ 125g Butter
○ 125g Zucker
○ 1 Pck. geriebene Orangenschale
bzw. Abrieb einer Bio-Orange

Royal Icing:

○ 1 Eiweiß
○ 200g Puderzucker

○ Pastenfarben eurer Wahl 
Zubereitung:

Mürbeteig:

1.
Für den Plätzchenteig alle Zutaten verkneten, sodass keine Butterklümpchen mehr vorhanden sind. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.  

2.
Backofen auf 170°C vorheizen.

3.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Mürbeteig etwa 3mm dick ausrollen und mithilfe eines Tulpenausstechers die Plätzchen ausstechen und auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Die Plätzchen wandern nun für 8-9 Minuten in den Backofen.

Die Plätzchen sind noch relativ weich nach der Backzeit. Sobald sie abkühlen, werden sie aber noch knusprig, so wie sein sollen.

Royal Icing:

4.
Eiweiß und Puderzucker verrühren. Die Glasur sollte für die Randlinien weich und nicht flüssig sein. Am besten macht ihr einen Test mit kleiner Lochtülle bevor ihr richtig anfangt.
Ich habe meine Glasur mit 2 TL Zitronensaft verdünnt bis sie perfekt war.  


5. Je nachdem wie viele Farben ihr verwendet, teilt ihr den Zuckerguss gleichmäßig auf und färbt ihn ein.

6. Die Plätzchen mit beliebiger Farbe umranden und ausmalen. Ich habe mich dieses Mal vorrangig für die "wet-in-wet"-Technik entschieden.
Das heißt, ich verziere die Plätzchen noch bevor die Fläche ausgetrocknet ist. Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Die Plätzchen anschließend trocknen!


Mit Royal Icing zu arbeiten, ist ziemlich zeitaufwendig, wenn man mehrere Farben benutzen möchte. Mit dem Endergebnis bin ich noch nicht ganz zufrieden, da ich es gern noch etwas filigraner hätte. Mittel zum Erfolg ist hier wohl nur: üben. Ich habe ja schon die kleinste aller Spritztüllen verwendet... Habt ihr in diesem Bereich besondere Tipps für schöne Ergebnisse`


Was habt ihr bisher für Erfahrungen mit Royal Icing gemacht? 
Geschmacklich könnte ich mich nicht zwischen Zuckerguss und Royal Icing entscheiden. Beide Varianten sind auf ihre Art und Weise sehr lecker. Nur, dass man mit Royal Icing eben richtige Kunstwerke an Plätzchen und Keksen zaubern kann!

Ich wünsche euch noch viel Spaß beim weihnachtlichen Plätzchenbacken ♥

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14. Dezember 2014

Degustabox November [Unboxing]

Wie jeden Monat gibt es auch diesen Monat wieder das Unboxing der Degustabox!

Falls ihr die Box noch nicht kennt, gibt es hier noch einmal die allgemeinen Infos zur Box:
  • Webseite: Degustabox 
  • 10-15 Produkte [tw. Marktneuheiten]
  • Versand durch DHL
  • Preis: 9,99€ [Aufmerksamkeit nach Gutscheinen ;)]
  • Warenwert garantiert höher als der Preis


Ob der Recovery Drink wirklich etwas bewirkt, kann ich nicht sagen, nachdem ich nur so eine kleine  Dose getrunken habe. Lecker geschmeckt hat es aber ;)

Spargel gibt es zur jetzigen Jahreszeit ja normalerweise gar nicht frisch. Von daher ist es gut, wenn man auf eingekochten Spargel zurückgreifen kann. Ich bin allerdings eher der Meinung - vor allem beim Kochen - dass man echt nicht jedes Gemüse über das ganze Jahr  braucht. Von daher kaufe ich saisonales Gemüse immer frisch! Nicht weniger, weil es auch immer mehr Vitamine noch enthät.


Wenn ich mir bald einmal wieder Salat mache, werde ich das Gewürzmittel von Melfor einmal ausprobieren. Ich kann also leider noch nichts dazu sagen...

Den Senf von Amora finde ich echt lecker und vor allem der Preis ist mega gut!!!
Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich allerdings Senf eher nicht in Tuben verpacken! Ich finde das nicht ganz so hygienisch und man bekommt die Tube einfach auch nicht komplett leer... Wie seht ihr das?


Die Schokowürfel in weiss von Rittersport habe ich mich am allermeisten gefreut. Weiße Schokolade mag ich sonst nicht so gern aber die Würfel sind soo unglaublich lecker. Eine tolle Geschenkidee!

Laktoseintolerant bin ich zum Glück nicht und kann daher auch Schoki bedenkenlos essen, aber ich gespannt wie die laktosefreie Variante schmeckt. Vermutlich kaum anders... Mal schauen :]


Das Meal Kit von Kent's Kitchen in der Sorte Rogan Josh hätte ich mir selbst nie gekauft und bin schon gespannt wie es schmecken wird...

Über den Wildreis von Oryza habe ich mich auch sehr gefreut. Mein Reis ist gerade alle geworden und da kam dieser wie gerufen und er schmeckt richtig richtig lecker! Würde ich wieder kaufen :]


Ich habe tatsächlich noch nie Mousse selbst gemacht. Von daher hab ich mich echt sehr über die beiden Sorten von Diamant gefreut. Mal schauen, wie es am Ende schmeckt. Vielleicht gibt es mal ein Rezept damit, wenn ihr mögt!?

Die Box fand ich insgesamt gut aber leider nicht so gut wie vorangegangene Boxen! Trotzdem war auch diesen Monat der Warenwert deutlich über dem Preis von 9.99€.

Wie findet ihr die Box und welches der Produkte kennt ihr schon?

Bis zum nächsten Mal!

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10. Dezember 2014

Linsen-Petersilienwurzelsuppe mit krossem Schinken

Damit nicht die ganze Zeit nur gebacken wird auf meinem Blog, gibt es heute auch mal wieder ein leckeres Kochrezept!

Kennt ihr das EDEKA-Prospekt "Mit Liebe"? - Wenn ja, dann alles richtig gemacht! ;D
Wenn nein - dann uuunbedingt anschauen! Es liegt meistens kostenlos an der Kasse bei jeglichen Edeka-Märkten, solang es noch nicht vergriffen ist... Dieses Mal gefällt es mir auch wieder besonders gut. Die Rezepte sehen alle soo lecker aus und mit wirklich viel Liebe hergerichtet. Und genau so ein Rezept möchte ich euch heute zeigen.


Alle die, die mich besonders gut kennen, wissen dass ich überhaupt nicht gern Linsensuppe esse. Umso so sensationeller ist es bereits, dass ich euch überhaupt ein solches Rezept vorstelle und JA, es schmeckt riiichtig gut!
Also solltet ihr nicht so gern Linsen essen, würde ich es euch trotzdem empfehlen ;)

Zutaten:

für 4 Personen

○ 100g Belugalinsen
○ 500g Petersilienwurzel
○ 1 Zwiebel
○ 30g Butter
○ 125ml Weißwein
○ 800ml Gemüsebrühe
○ 200ml Schlagsahne
○ 50g Babyspinat
○ 4 Scheiben Schinkenspeck
○ 1 EL Honig
Zubereitung:

1. Linsen in kochendem Wasser eine viertel Stunde garen. Abtropfen lassen.

2. Petersilienwurzlen schälen und in grobe Stücke schneiden. Schale der Zwiebel entfernen und die Zwiebel klein hacken. Beide Zutaten mit der Butter andünsten, mit Weißwein ablöschen, etwas köcheln und anschließend die Brühe und die Sahne hinzugeben.

3. Suppe für eine halbe Stunde köcheln lassen.

4. Gewaschenen Spinat dazugeben, die Suppe pürieren und die Linsen dazugeben.

5. Speck in einer Pfanne mit ein wenig Öl kross anbraten und ein wenig Honig darüber geben.
Suppe mit Speck und wenn man mag mit etwas geschlagener Sahne und Petersilie anrichten und genießen :]


Die Suppe ist super einfach, für jeden Anfänger geeignent und außerdem sehr gesund. Ich finde auch eine leckere Suppe darf nicht auf meinem Blog fehlen. Wenn ich auch sonst nicht sehr oft welche esse :D
Aber jetzt im Winter ist es doch ganz vernünftig ein bisschen mehr auf die Vitamine zu achten. Daher dachte ich passt es auch gut in die Vorweihnachtszeit. Und wenn ihr sogar gern eine Vorsuppe für Weihnachten möchtet, hättet ihr jetzt eine ;]


Ich hoffe sehr, das Rezept hat euch gefallen!
Esst ihr denn gern Suppen und wenn ja, welche?


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7. Dezember 2014

Eingeschneite Linzertörtchen mit Johannisbeere


 Es gibt soo viele Gebäcke, die ich bisher noch nie gegessen habe aber schon immer mal probieren wollte. Eines davon war das Linzertörtchen! Nun, zur Weihnachtszeit, hat es endlich mal geklappt! Ich habe es selbst gebacken, für lecker empfunden & mich entschlossen es mit euch zu teilen :]

Nun habe ich keinen Vergleich wie andere Linzertörtchen schmecken... Aber das Rezept kann ich euch empfehlen! Der nussige Mürbeteig zusammen mit säuerlicher Marmelade und dem süßen Puderzucker schmeckt fantastisch zusammen *.*

Zutaten:

für 6-8 Tarteletts

Mürbeteig:

○ 150g weiche Butter
○ 175g Zucker
○ 200g Mehl
○ 250g gem. Haselnüsse
○ 2 EL Kakao
○ 1 Ei
○ 1 Prise Zimt
○ etwas Milch 

Füllung:

○ 1 Eigelb
○ 250g Johannisbeermarmelade

 
Zubereitung:

1. Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander vermengen. Falls der Teig zu trocken sein sollte, ein wenig Milch dazugeben. Wenn er allerdings zu feucht ist, noch ein wenig Mehl unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Ofen auf 180°C vorheizen.

3. Mürbeteig zu 2 Dritteln ausrollen, auf die Größe der Tartelettformen zuschneiden und in den bereits gefetteten Formen am Boden andrücken. Darauf jeweils eine dicke Schicht Marmelade geben.

4. Aus dem restlichen Mürbeteig Plätzchen ausstechen, die von ihrer Größe auf die Tarteletts passen. Auf jedes Tartelett ein Plätzchen legen und den Mürbeteig mit dem Eigelb bestreichen.

5. Tarteletts für 25 Minuten backen und auskühlen lassen. Die Linzertörtchen nun in Folie einwickeln und für 2 Wochen durchziehen lassen! Aufgrund der Zutaten sind die Tarteletts sehr gut haltbar.


Habt ihr schon einmal Linzertörtchen gegessen und könnt mir weitere Rezepte empfehlen?

Aus dem Mürbeteig, der übrig geblieben ist, weil meine Marmelade leider alle war, habe ich dann einfach ein paar Plätzchen ausgestochen und Zuckerguss mit Glühweinsirup [Rezept kommt bald] angerührt und die Plätzchen damit dekoriert. Das Ergebnis war wirklich mega lecker!!! Also falls euer Mürbeteig nicht alle wird, einfach Plätzchen daraus machen ;) Passt ja auch sehr gut zur Weihnachtszeit!

Ich wünsche euch einen wunderbaren 2. Advent und viel Spaß beim Backen!

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3. Dezember 2014

Johannisbeer-Amarettini


Eeendlich geht es wieder los mit dem Weihnachtsbacken! Dementsprechend wird sich diesen Monat auf meinem Blog auch alles um Weihnachten drehen. Ich hoffe sehr, die folgenden Rezepte gefallen euch :]

Den Anfang macht ein relativ einfaches Rezept. Trotzdem ist es eines meiner Lieblingsrezepte - Amarettini [ohne Alkohol]! Wenn ihr allerdings keine Kinder im Haus habt oder anderweitig nicht auf Alkohol verzichten möchtet, kann man für die Zubereitung auch noch ein wenig Mandellikör verwenden.

Zutaten:

○ 3 Eiweiß
○ 300g gem. Mandeln
○ 150g Puderzucker
○ 150g Zucker
○ 3 Tropfen Mandelaroma
○ 1 EL Mandellikör oder
1 TL Honig

○ 50g Johannisbeermarmelade
○ 80g Puderzucker
Zubereitung:

1. Eiweiß, Mandeln, Puderzucker, Zucker, Aroma und Likör bzw. Honig miteinander vermengen und zu einem homogenen Teig verrühren. Für eine dreiviertel Stunde kalt stellen.

2. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

3. Zwei Bleche mit Backpapier belegen. Den Teig zu Kugeln formen (Durchmesser ca. 3-4cm), in (ungesiebten) Puderzucker wälzen und in jede Kugel eine Mulde mit dem Zeigefinger drücken. Marmelade in die Mulden füllen und die Amarettini 15 Minuten backen.
Die Amarettini auskühlen lassen!


Wenn man nicht so gern Marmelade auf Plätzchen oder anderem Gebäck mag, kann man die Marmelade auch weglassen und einfach nur Puderzucker darüberstreuen!

Amarettini eignen sich auch wunderbar als Keksboden bei Käsekuchen. Dafür wie gehabt (siehe Rezepte November) die Amarettini fein zerbröseln, mit geschmolzenener Butter vermengen und als Boden in einer Springform andrücken und auskühlen lassen! Durch den relativ starken Mandelgeschmack wird der Käsekuchen dadurch besonders aromatisch und passt sehr gut zusammen mit Himbeeren oder anderen  säuerlichen Früchten!


Habt ihr schon einmal Amarettini gegessen? Und wenn ja - wie esst ihr sie am liebsten?

Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei Nachbacken! :)

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30. November 2014

Über die Notwendigkeit einmal teuer Essenzugehen - JenTower

Ich möchte euch heute - ganz wie sonst - einmal in die Sterneküche mitnehmen und darüber diskutieren, ob dies tatsächlich einen ernstzunehmenden Punkt auf jedermanns Bucket List einnehmen sollte...

Fangen wir aber mal ganz von vorne an:
Ich studiere nun seit einem Jahr in einer recht kleinen Stadt in der Mitte Deutschlands. Hier hat man nicht die Wahl zwischen 10 verschiedenen Discos, die man zu Feierabend doch mal besuchen könnte, hier ist jeder vierte Mensch Student, hier gibt es keinen einzigen Burger King (braucht die Welt auch nicht...) - aber immerhin gibt es ein ganz besonderes Restaurant, ziemlich weit oben, um genau zu sein: auf Augenhöhe eines Heißluftballons. Es ist DAS Restaurant hier und so haben mein Freund und ich uns fest vorgenommen, doch einmal dort essen zu gehen. So eine Erfahrung wollten wir uns einfach nicht entgehen lassen & ohne unseren MyDays-Gutschein hätten wir uns das Spektakel eher nicht leisten können (nicht dass ihr denkt man könne als Student in Thüringen immer so dekadent sein...)...

Ich möchte euch nun einfach mal auf den folgenden Bildern unser 3-Gänge-Menü zeigen und ein klein wenig dazu meine persönliche Meinung äußern! Am Ende bin ich sehr auf eure Meinungen gespannt!

Amuse geule
Mein erstes Amuse Geule in meinem Leben! ...und ich weiß nicht so recht, was ich da gegessen habe ;D
Der Kellner, mit leichtem Akzent, hat uns zwar erklärt, was wir auf unseren Tellern vorfinden aber ich habe ihn leider kaum verstanden. Noch dazu hat er sehr schnell gesprochen. Meinem Freund ging es genau so...

Geschmeckt hat es aber unglaublich gut! Vor allem die kleine Frucht links oben fand ich ziemlich außergewöhnlich und lecker.


Zum Amuse Geule haben wir gleichzeitig auch unseren Brotteller mit 3 verschiedenen Brotsorten und Aufstrichen (wie nennt man das denn richtig??) bekommen. Und oh mein Gott, ich hätte mich allein davon schon sattessen können! Das Brot war frisch und schön locker und hat auch mit Olivenöl und Balsamico (Mitte) richtig gut harmoniert. Getoppt wurde das Ganze allerdings vom linken Aufstrich, der aus Butter, Mandeln, Steinpilzen und Basilikum, dächte ich, gemacht wurde. Ein Traum.

Hummercanneloni, Topinamburschaum, Petersilienöl
Für mich, die noch nie einem "gehobeneren" Restaurant gegessen hat, folgte jedem Highlight das nächste!
Ich wollte schon immer einmal Hummer essen und hatte zuvor noch nie etwas mit Topinambur gesehen. Beides hat mich, vor allem auch in dieser Kombination, umgehauen... Ich habe gleich einmal gegoogelt wo ich denn Topinambur herbekomme. Sicherlich kann man heutzutage alles online bestellen aber weiß jemand von euch, wo man Topinambur kaufen kann? Im Supermarkt hab ich es noch nie gesehen...
Die Vorspeise war wie alles zuvor sehr lecker.
Besonders ansprechend fand ich diesmal auch das Petersilienöl. Es hat wunderbar nach Petersilie geschmeckt und war auch nicht zu aufdringlich! Will ich auch haben :D Die Canneloni war mit Hummer und verschiedenem Gemüse befüllt, aber allerdings in keinem herkömmlichen Nudelteig, sondern vermutlich in Reispapier eingewickelt. Die Vorspeise war also ein wenig asiatisch angehaucht.


Kommen wir nun zum Hauptgang! Wir hatten die Wahl zwischen 2 verschiedenen Speisen und wären schön blöd gewesen, wenn wir beide das gleiche bestellt hätten, ne?! ;)
Also gab es für mich einmal leckeres Kalbsfilet, welches wirklich auf den Punkt gebraten war. Es war richtig schön saftig, leicht rosa und überhaupt nicht zäh!
Dazu gab es ein Zwiebelconfit, was mir persönlich nicht sooo gut gefallen hat. Das liegt aber eher daran, dass ich Zwiebel eher dezent mag.
Spannend fand ich das Kartoffelpüree-Creme-Brülee. Ich bin nicht immer der Fan von süßen Sachen in einem Hauptgang. Aber ich war begeistert! Das werde ich in Zukunft auch Zuhause so machen :)
Ein weiteres Highlight waren dann die verschiedenen Pilze und vorallem die rabenschwarze Pilzcreme neben dem Kalbsfilet. Ich wusste gar nicht, dass man das tatsächlich soo schwarz hinbekommen kann. Ziemlich beeindruckend.


Der Hauptgang von meinem Freund war scheinbar das typische Frauenessen. Denn der Kellner wollte erst mir den Teller zuerst geben... Wie das eben so ist. ;)
Hier war der Fisch aber auch wieder grandios auf den Punkt gegart und richtig lecker in Toast eingewickelt... Darauf wäre ich so einfach auch nicht gekommen. Dazu gab es dann ein leckeres Süßkartoffelpüree und Paprikagemüse mit Dill und relativ viel Kardamom, was man echt mögen muss. Mir war es leider ein wenig zu viel. :(
Mein Freund fand es allerdings genau richtig. So unterschiedlich können Geschmäcker sein. Ich war dann mit meiner Wahl am Ende doch sehr zufrieden.


Eeendlich gab es dann auch das Dessert. Mittlerweile sind wir auch schon fast 3h da gewesen... Ich war bisher tatsächlich gut gesättigt aber nicht zu voll, sodass ein kleines Dessert immer noch reingepasst hat ;D
Und es war wieder ein Träumchen *.* Das kleine Törtchen war so soo lecker! Die Kombi aus Marzipan & Haselnuss war sehr gut. Dazu gab es ein feinschmelzendes Verjus-Sorbet, welches ich nächsten Frühling/Sommer unbedingt auch einmal nachmachen muss und das beste Birnenkompott, was ich je gegessen habe. Es war irgendein Gewürz, was es soo besonders gemacht hat und ich weiß nicht welches es war :(( Naja..die Erinnerung bleibt!


Nun, das war dann auch schon unser 3-Gänge-Menü, speziell wenn man über MyDays bestellt. Wo wir auch schon beim Thema wären...

Doch erst einmal: unser Essen war wirklich traumhaft! Ich würde es immer wieder genau so essen wollen! Für insgesamt knapp 100€ ist es aber doch ganz schön happig. Ich finde, sobald ein Gang ein wenig schwächelt, wäre es mir das Geld einfach nicht mehr wert. Man sollte sich also definitiv vorher informieren und möglichst viele seriöse Bewertungen durchlesen! Mit dem Gutschein war der Preis von 50€ am Ende über alle Maße zufriedenstellend. Trotzdem können wir uns so einen Tag derzeitig in der Regel einfach nicht leisten und somit war es ein sehr schönes Erlebnis, was uns sicher noch lange in Erinnerung bleibt! 
Ich empfehle es also tatsächlich jedem, der ein wenig mehr für Essen & Genuss übrig hat, sich so ein Menü einmal zu gönnen!

Doch nun noch einmal zum Thema MyDays zurück: Wir haben den Gutschein über deren Webseite eingelöst und daraufhin eine Bestätigung vom Restaurant für unseren Termin bekommen. Blöderweise haben wir diese dann aber vergessen vorort auch vorzuzeigen. Zum Glück hatten wir einen Anreiseweg von 15 Minuten. Kommt man von weiter her, wird man auch gern direkt wieder nach Hause geschickt. Also auf keinen Fall die Bestätigung vergessen! Es hat den Leuten vom Restaurant dann glücklicherweise ausgereicht, dass ich am nächsten Tag noch einmal vorbeischaue. Nun haben wir aber die E-Mail nicht mehr gefunden und notgedrungen die Bestellbestätigung von MyDays ausgedruckt. Damit bin ich dann am nächsten Tag ins Büro und die waren ganz erschüttert, von dem was sie da sahen. Das Restaurant verlangt von seinen Gästen für dieses Menü genau 85€. Was haben wir bezahlt? - 99€ (abzgl. Gutschein)... Heute kostet der Spaß bei MyDays noch immer 99€. Lustigerweise steht auf der Karte ein Preis pro Person von 49€. Würde man also zu zweit ganz ohne Gutschein essengehen, würde man selbst da noch einen Euro weniger bezahlen! Sehr enttäuschend! Gäbe es ein nächstes Mal, würde ich versuchen vorort einen Gutschein zu bekommen!


Und nun hier noch einmal unseren Ausblick aus den Panorama-Fenstern des Restaurants - auf Augenhöhe eines Heißluftballons! :)
Der Ausblick war wirklich grandios und für alle Restaurantbesucher kostenlos (ansonsten bezahlt man für die Platform auf 28m Höhe 3€).

Blick über Jena
 Abschließend kann ich wirklich sagen, es hat sich gelohnt und ich würde es wieder machen! Allerdings nicht jeden Tag, dass auch die nächsten Male - wann auch immer sie sein werden - wieder etwas Besonderes sind :] Dann aber OHNE MyDays...

Seid ihr denn schon einmal teuer Essen gewesen? Wurdet ihr enttäuscht oder war alles zu eurer Zufriedenheit? Und welches Restaurant würdet ihr unbedingt einmal empfehlen?

Ich freue mich auf eure Erfahrungen!
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26. November 2014

Buchrezension "Käsekuchen" & Verlosung [geschlossen]


Passend zum Monatsmotto "Cheesecakes" möchte ich heute für euch ein ganz tolles Backbuch rezensieren, welches ihr am Ende auch gewinnen könnt!
Viel Spaß!

P R E S S E I N F O R M A T I O N

  • Anne-Katrin Weber
  • Käsekuchen
  • GU KüchenRatgeber
  • 64 Seiten mit ca. 45 Farbfotos
  • 16,5cmx20cm, Softcover mit Klappen
  • 7,99€
  • ISBN: 978-3-8338-2390-9

Ü B E R  D E N  A U T O R

"Anne-Katrin Weber ist gelernte Köchin und arbeitet als Autorin und freie Foodstylistin in Hamburg. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Koch- und Backbücher bei GU. Als Backspezialistin ist sie mit dem Thema Käsekuchen daher bestens vertraut."

Quelle: Käsekuchen | GU

G L I E D E R U N G

  • Praxistipps
  • Köstlich klassisch
  • Frisch & fruchtig
  • Weltweit beliebt
  • Sahnig & prächtig
  • Extra

D I E  R E Z E P T E

Die Rezepte sind meiner Meinung nach für jeden Anfänger geeignet! Das heißt auf keinen Fall, dass sie langweilig sind, aber sie sind zum einen sehr gut und ausführlich genug beschrieben und zum anderen sind sie nicht extrem ausgefallen - eben eher schlicht und einfach!
Wer also etwas absolut Neues entdecken möchte in der Welt der Käsekuchen, wird hier sicherlich nicht fündig. Für alle die, die gern am Sonntagnachmittag einen leckeren Käsekuchen essen möchten oder einen leckeren Kuchen zum Geburtstag backen möchten, werden hier auf jeden Fall fündig.

Es gibt es - abgesehen von den klassischen Käsekuchenrezepten in der Springform oder auf dem Blech, mit oder auch ohne Boden - auch etwas außergewöhnlicherer Rezepte, wie Baiser, Muffins, Strudel-Törtchen oder Blätterteigtaschen gefüllt mit einer Quarkmasse. Alles in einem sind die Rezepte sehr bodenständig und deutsch - mit viel Quark und eher weniger Frischkäse und vor allem: mit nicht so viel Zucker! ;)

Am Ende der zahlreichen süßen Rezepte, gibt es auch noch ein paar pikante Rezepte und ein paar für Getränke. Es sollte also wirklich für jeden etwas dabei sein ;)

Quelle: Käsekuchen | GU

D I E  B I L D E R

Ich finde die Bilder durchweg sehr gelungen - schöne Hintergründe und gut belichtet. Manchmal findet man gleich 2 Kuchen auf einem Bild aber es gibt kein Rezept, welches nicht auch fotografiert wurde, was ich persönlich immer sehr gut finde. Denn so hat man direkt eine Vorstellung wie das Ergebnis am Ende aussehen sollte, falls die Anleitung mal doch nicht soo genau ist...

P R A X I S T I P P S  &  E X T R A

Positiv finde ich auch, wenn sich ein Backbuch auch hintenrum mit dem jeweiligen Thema beschäftigt und nicht stur nur Rezepte darbietet.

Im Buch sind vorhanden: eine Frischkäsekunde, ein Basisrezept für Mürbeteig, unersetzliche Backhelfer vorgestellt & eine Pannenhilfe, falls mal etwas schief gehen sollte.

Was würdet ihr z.B. machen, wenn der Käsekuchen zusammenfällt?
--> Den Kuchen nach dem Backen etwas 10 Minuten im ausgeschaltenen Ofen bei angekippter Ofentür ruhen lassen.

S T R A W B E R R Y - C O L O R E D  F I N D E T:

...das Backbuch "Käsekuchen" für das Preis-Leistungsverhältnis absolut in Ordnung. Es gibt zahlreiche verschiedene Rezepte mit schönen Bildern, die sicher Spaß machen nachgebacken zu werden. Für mich persönlich hätte das Buch allerdings noch ein wenig ausgefallener sein können - mit Rezepten, die mich vom Hocker reißen! Das fänd ich toll...
Ich habe euch bereits hier schon einmal ein Käsekuchen-Backbuch vorgestellt, was ich im Nachhinein persönlich etwas besser finde, aber auch nur, weil es eben nicht so klassisch ist.
Das muss dann am Ende jeder selbst entscheiden, was er lieber hat. Schlussendlich habe ich tatsächlich nichts weiter zu bemängeln :]

Quelle: Käsekuchen | GU

V E R L O S U N G

Nun seid ihr an der Reihe! Ich habe mir gedacht, bei einem ganzen Monat nur Käsekuchen wäre es auch toll, wenn ich euch glatt ein Backbuch schenken könnte. Der GU-Verlag hat mir freundlicherweise auch ein Verlosungsexemplar zur Vefügung gestellt, welches ich gern an euch verlosen möchte!

TEILNAHMEBDEINGUNGEN
  • Ihr seid mindestens 18 Jahre alt und kommt aus Deutschland.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Die Verlosung findet mithilfe von Rafflecopter statt.
  • Der Gewinner wird am 03.12. hier unter dem Post bekannt gegeben!

a Rafflecopter giveaway

GEWONNEN HAT

Nina (Ni Na) - Herzlichen Glückwunsch ♥ 


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23. November 2014

Orange Cheesecake


Fruuuuuchtalarm!
...ähhm nein, es gibt heute keinen Froop, sondern einen Orangen-Käsekuchen, der mindestens genauso fruchtig ist! Und da ich gern aus jeder "Geschmackskategorie" - also klassisch, nussig, schokoladig und fruchtig - euch mindestens einen Cheesecake vorstellen möchte, wird es heute fruchtig.

Welche "Geschmacksrichtung" habt ihr denn eigentlich am liebsten???


Einen kleinen Fehler habe ich leider gemacht, den ich euch auch beichten möchte, damit ihr es besser machen könnt: Ich habe die Orangenstücke so auf den Käsekuchen gelegt, wie man sie sonst auch essen würde. Besser ist es aber, die Orange zu filetieren. Dann hat man nämlich nicht diese, naja nicht so schöne, Haut mit weißen Fetzen und der Kuchen lässt sich dann auch besser essen!


Zutaten:

Boden:

○ 50g gem. Mandeln
○ 70g Butterkekse
○ 80g Butter

Käsemasse:

○ 1 Bio-Orange
○ 6 Blatt weiße Gelatine
 ○ 2 EL Orangenmarmelade
○ 3 EL Zucker
○ 400g Doppelrahm-Frischkäse
○ 40g Raspelschokolade
○ 250ml Sahne

Garnitur & Guss:

○ 2 Orangen
○ 3 Blatt weiße Gelatine
○ 1 EL Zucker
○ Raspelschokolade zur Deko
Zubereitung:

1. Für den Boden Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Butterkekse fein zerkrümlen. Butter schmelzen und alle Zutaten miteinander vermengen. 

2. Eine Tortenplatte mit Backpapier belegen, Tortenring (20cm) daraufstellen und die Bröselmasse am Boden andrücken. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

3. Für die Käsemasse die Orange heiß abwaschen und die Schale abreiben. Gelatine nach Packungsanleitung einweichen, ausdrücken, in einem Topf bei schwacher Hitze schmelzen und die Marmelade, Zucker und 1 EL Frischkäse unterrühren. Die warme Masse nun unter den restlichen Frischkäse ruhen und auskühlen lassen. Raspelschokolade dazugeben.
Die Sahne steifschlagen und unter die Käsemasse rühren. Anschließend die Creme auf dem Keksboden verteilen und den Kuchen eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

4. Für den Guss 2 Orangen auspressen. Gelatine einweichen, ausdrücken und erneut bei schwacher Hitze schmelzen, 2 EL Orangensaft und den Zucker dazugeben und umrühren. Anschließend weitere 160ml Orangensaft unterrühren und erkalten lassen.

5. Den kalten Orangensaft auf dem Kuchen vorsichtig verteilen und für weitere 3h kühlen. Zum Schluss die letzte Orange filetieren und auf dem Kuchen mit etwas Raspelschokolade garnieren!


Ich vermute fast, dass ich bisher bei jedem Käsekuchen, den ich euch auf meinem Blog vorgestellt habe, erwähnt habe, dass ich den Boden am allermeisten liebe...?!
Ich glaube daran wird sich so schnell auch nichts mehr ändern. Abgesehen davon, dass ich am Käsekuchen natürlich auch den Käse mag, ist mir der Boden doch um einiges lieber :D Oh mein Gott... Schlussendlich ist es aber der GANZE Kuchen, der mich glücklich macht.

Habt ihr auch so eine Vorliebe für Käsekuchenböden? :]


Wie hat euch das Rezept gefallen? Ich würde mich sehr über eure Meinungen freuen!

Bis zum nächsten Mal ♥

Quelle: Dr. Oetker Cheesecakes
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