19. April 2015

Zitronentorte mit Lemon Curd

 

Etwas zitroniges zu Backen ist gar nicht so einfach. Denn entweder schmeckt er sehr schnell künstlich, wenn man Aroma verwendet oder man schmeckt es fast gar nicht, wenn man frischen Zitronensaft verwendet. Für mich die bisher beste Lösung: Zitronenschale & Lemon Curd!
Zitronenschale, damit der Teig zitronig schmeckt und Lemon Curd, um die Torte zu füllen, sodass man auf Buttercreme oder ähnliches verzichten kann!


Und wieder habe ich ein Rezept für den Boden, der wunderbar saftig und luftig geworden ist und somit auch für viele weitere Tortenrezepte geeignet ist. Schließlich kann man auch das Lemon Curd durch eine andere Frucht ersetzen, wie z.B. Erdbeeren und hat gleich wieder eine neue leckere Torte. Eurer Kreativität sind also kaum Grenzen gesetzt. Ihr benötigt bestenfalls lediglich puren Fruchtsaft ohne irgendwelche Zusätze!

Zutaten:

Boden

○ 3 Eier
○ 200g Zucker
○ 100ml Wasser
○ 180g Mehl
○ 2 TL Backpulver
○ Zitronenschale einer Zitrone


Lemon Curd

○ 120g Zucker
○ 2 Eier
○ 2 Bio-Zitronen
○ 50g weiche Butter


Zitronenrahm 

○ 300ml Schlagsahne
○ 100g Lemon Curd 
Zubereitung:

Boden

1 Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

2 Springform (20cm) mit Backpapier auskleiden und einen Kragen formen, der über die Form etwas hinausragt.

3 Eier und Zucker 5 Minuten schaumig aufschlagen. Wasser in einem Topf erwärmen und unter die Eier rühren.

4 Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Zitronenschale unter die Eiermasse heben. Teig in die Form füllen, 50 Minuten backen und in der Form auskühlen lassen.

Lemon Curd

5 Zucker, Eier, Zitronensaft und -schale in eine Schüssel geben und über einem Wasserbad mit dem Schneebesen verrühren bis es eine cremige Konsistenz hat.

6 Creme vom Herd nehmen und die Butter darin schmelzen und verrühren, auskühlen lassen.

Zitronenrahm

7 Sahne steif schlagen und das Lemon Curd unterheben.

8 Den Tortenboden zweimal waagerecht zerteilen. Den ersten Boden mit Lemon Curd bestreichen, zweiten daraufsetzen und ebenfalls mit Lemon Curd bestreichen und den letzten Boden daraufsetzen. Die Torte mit dem Rahm einstreichen. 

9 Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel mit kleiner (fast geschlossener) Sterntülle füllen und kleine Sterne auf die Torte spritzen.


Hach, so macht der Frühling Spaß! Ich hoffe euch hat das Rezept gefallen und dann sehen wir uns bald wieder ☼



Quelle: "Torten" von Linda Lomelino

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5. April 2015

Degustabox März [Unboxing]


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an das liebe Degustabox-Team! Ohja, ein Jahr ist schon vorbei mit lauter tollen Boxen voll gepackt mit Produkten und das ein oder andere Produkt hat in diesem Jahr mein Herz erobert und wurde nachgekauft! Genau deshalb mag ich die Degustabox. Die Produkte sind bodenständig, nicht überteuert und (in den meisten Fällen) einfach nachzukaufen. Macht weiter so!!!

Für diejenigen, die die Box noch nicht kennen, gibt es jetzt nochmal ein paar allgemein Informationen und dann stelle ich euch die Geburtstagsbox vor.
  • Webseite: Degustabox 
  • 10-15 Produkte [tw. Marktneuheiten]
  • Versand durch DHL
  • Preis: 9,99€ [Aufmerksamkeit nach Gutscheinen bei Facebook ;)]
  • Warenwert garantiert höher als der Preis

Über das Öl von Sojola habe ich mich sehr gefreut. Vor ein paar Boxen gab es schon die passende Margarine und die hat mich auch sehr überzeugt. Jetzt bin ich auf das Öl gespannt :)

Meine Salate esse ich meistens eher mit einem Öl-Dressing. Ab und zu gönnt sich frau aber auch mal ein Joghurt-Dressing und da bin ich schon sehr gespannt auf das von Kühne. Sylter Art mag ich im Allgemeinen seeeehr gern und bin froh, es zu testen dürfen :) Habt ihr schon Erfahrungen mit Kühne Dressings gemacht?


Bei Capri-Sonne werden Kindheitserinnerungen wach :D Aber generell würde ich sagen, dass sich der Geschmack nicht stark geändert hat! Den Verschluss mag ich sehr gern und gefällt mir definitiv besser als der Strohhalm!

Von der Lapacho-Brause (Lapacho ist eine südamerikanische Pflanze und wird auch Baum des Lebens genannt) war ich mega begeistert, nur leider habe ich die noch nirgendwo im Supermarkt gesehen, ihr vielleicht? Wenn ja, kann ich sie euch auf jeden Fall empfehlen! ♥


Auch vor zwei Boxen gab es bereits Kokoswasser. An den Geschmack muss man sich ein bisschen gewöhnen aber es geht ;D Ich bin gespannt wie dieses Wasser von Sunny White Beach schmeckt und dann würde ich ja gern mal eine echt Kokosnuss ausschlürfen, um einfach mal einen Vergleich zu haben, wie im "Original" schmeckt. Habt ihr das schon einmal probiert?

Nun zu einem Produkt, dessen Sinn warum es gerade in der Degustabox sein muss, ich noch nicht recht verstanden habe... Es handelt sich um 100g Mehl und das für 99Cent?! Na gut, ich werde es ausprobieren und vielleicht wird es mich ja vom Hocker hauen (ich glaube nicht), was ihr dann bei Gelegenheit erfahren werdet ;)


Ich bin ein großer Fan von dem Süßkram von Hitschler. Ich bin süchtig nach den Hitschies und die Monster haben es mir auch ganz schön angetan! Die sind wirklich mega fruchtig und saftig. Klare Empfehlung!

Die Märchenkekse sind unglaublich niedlich anzusehen und würden sicher jedes kleine Mädchenherz erobern ♥ Geschmacklich sind sie nicht außergewöhnlich aber eben lecker!


Die BBQUE-Soßen habe ich direkt an meinen Freund weitergeleitet, der sich über so etwas immer sehr freut. So auch dieses Mal! Ausprobieren konnten wir sie leider noch nicht, da einfach noch kein schönes Grillwetter war. Das lässt leider noch etwas auf sich warten aber dann wird getestet!

Leider, leider esse ich überhaupt nicht gern Oliven und werde das Glas somit einfach an meine Mama weiterreichen, in der Hoffnung, dass sie dafür eine gute Verwendung findet.

Sooo, das war die Geburtstags-Degustabox! Wie hat sie euch gefallen?
Ich möchte mich hiermit auch noch einmal öffentlich bei dem lieben Team und vor allem Romy bedanken! Der Service ist einfach tadellos und das Team unheimlich nett. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich wünsche euch Alles Gute für das nächste Jahr! Ich bin gespannt :]


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22. März 2015

Ostertorte

Eeendlich bin ich wieder da! Oh man, habe ich das Backen vermisst... Aber die Uni hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, trotz der Prüfungen weiter fleißig zu bloggen. So stressig war bisher kein Semester! Aber unter Druck wollte ich mich auch nicht setzen - das habe ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen. Wenn die Zeit nicht da ist, dann ist sie einfach nicht da. Aber jetzt geht's fleißig weiter und den Anfang macht eine Ostertorte.


War nicht noch vor ein paar wenigen Wochen Weihnachten? :D Die Zeit verging so wahnsinnig schnell... So ganz in Osterstimmung bin ich noch nicht, aber trotzdem habe ich bei Minusgraden diese Torte gebacken :D So ist das aber wenn man bloggt: da nützt es nichts einen Tag vor Ostern eine leckere, frühlingshafte Ostertorte zu backen. Nein, das muss dann schon etwas eher geschehen, sonst schafft man es mit dem Fotografieren und Bloggen gar nicht mehr alles rechtzeitig online zu stellen. Meine eigentliche Ostertorte, die ich dann für die Familie backen werde, seht ihr ja gar nicht mehr...Aber ich gebe mir Mühe und hab dann schon ein paar Bilder für das nächste Jahr...
Gibt es sonst noch Foodblogger unter euch? Wie macht ihr das denn?


So einen lockeren und trotzdem saftigen Biskuitboden hatte ich schon lang bei keiner Torte mehr. Dieses Biskuitrezept wird womöglich demnächst in Torten noch öfter zum Zug kommen und sozusagen mein Basisrezept. Hach, das lässt das Herz wirklich höher schlagen, wenn man nach vielen, vielen Rezepten mal wieder eines dabei hat, was so richtig, richtig gelungen ist! Sonst ist der Biskuit manchmal zu trocken, manchmal zu locker, sodass er schon auseinander fällt, manchmal zu fest und selten auf den Punkt perfekt. Ich hoffe, ich bin nicht die einzige, der das ab und zu so geht?? Ansonsten hätten es schon viel mehrere Rezepte auf meinen Blog geschafft..

Zutaten:

Boden:

○ 200g Butter
○ 170g Zucker
○ 1 Prise Salz
○ 1 Vanilleschote
○ 4 Eier
○ 200g Mehl
○ 2 TL Backpulver


Buttercreme:

○ 1/2 Puddingpulver Sahne-Geschmack
○ 40g Zucker
○ 250ml Milch
○ 125g weiche Butter
 
○ 100g Aprikosenmarmelade

Dekoration:

○ blaue Lebensmittelfarbe
○ 5 Tropfen Vanillearoma
○ 1 TL Kakao
○ 50g bunte Blütenpaste
○ Zartbitterraspel 

 
Zubereitung:

Boden

1. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

2.
Butter, Zucker, Salz und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer schaumig rühren.

3.
Nach und nach die Eier unter ständigem Rühren unterheben.

4.
Mehl mit Backpulver vermischen und vorsichtig unter die Masse heben. Den Teig in eine gefettete Springform (20cm) geben und den Biskuit für 20min backen. Stäbchenprobe zur Sicherheit machen. Den Biskuit abkühlen lassen und anschließend zweimal waagerecht halbieren.


Buttercreme

5. Den Pudding nach Packungsanleitung herstellen, allerdings nur mit 40g Zucker und 250ml Milch und auf Zimmertemperatur auskühlen lassen. Den Pudding dabei mit Frischhaltefolie zudecken.

6. Ist der Pudding abgekühlt wird er mit dem Rührgerät verrührt. Das gleiche wird mit der Butter gemacht. Den Pudding dann löffelweise zur verrührten Butter geben und zu einer glatten Masse verrühren. Die rote Lebensmittelfarbe hinzugeben.

7. Einen Tortenboden auf einen Tortenteller legen, eine Schicht Buttercreme und eine Schicht Aprikosenmarmelade darauf verteilen und einen zweiten Boden darauflegen. Diesen Boden wieder mit einer Schicht Buttercreme überziehen und den letzten Boden darauflegen.
 
Dekoration
 
8. Die restliche Buttercreme blau einfärben und die Torte komplett einstreichen.
 
9. Vanillearoma mit Kakao vermengen und mit einem sauberen Pinsel kleine Punkte auf die Buttercreme spritzen.
 
 10. Wenn man mag, kann man nun etwas Blütenpaste weichkneten und zu Eiern formen. Zartbitterraspel auf der Torte und um der Torte verteilen und die Eier darauf dekorieren.


Wie hat euch das Rezept gefallen? Habt ihr in eurer Region auch einen Osterbrauch bezüglich des Gebäcks? Osterkranz und andere Sachen gibt es bei uns in Thüringen eher weniger... Aber ich würde gern auch einmal solche Rezepte ausprobieren! Ich würde mich sehr über Vorschläge freuen :)

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15. Februar 2015

Degustabox Januar [Unboxing]


Wie jeden Monat stelle ich euch auch diesen Monat die Degustabox* vor! Im Januar war die Box augenscheinlich sehr grün, was mir ungefähr nach dem vierten oder fünften Produkt aufgefallen ist... Alles war grün :D Das Farbenmonatsmotto fand ich schon mal sehr gut und auch der Inhalt der aktuellen Box war sehr gelungen!

Bevor ich euch die Produkte zeige, noch einmal allgemeine Infos zur Box, falls ihr diese noch nicht kennt:
  • Webseite: Degustabox 
  • 10-15 Produkte [tw. Marktneuheiten]
  • Versand durch DHL
  • Preis: 9,99€ [Aufmerksamkeit nach Gutscheinen bei Facebook ;)]
  • Warenwert garantiert höher als der Preis

Wenn mich ein Produkt vom Hocker gerissen hat, dann ist es eindeutig das Bärlauch Salz! Wer den Geschmack von Knoblauch/Bärlauch nie satt haben kann, für den ist dieses Salz PERFEKT. Ich mag es sehr gern :]

Da ich weder vegetarisch noch vegan lebe, muss ich beim Lebensmittelkauf nicht ganz so aufmerksam sein, aber eine gute Margarine kann nie schaden.. Ich finde aber nicht dass sie anders schmeckt als herkömliche Produkte.


Die Chips sind leider gar nicht unser Fall. Wenn ich Chips esse, dann eher mit Paprika oder Kräutern aber nicht mit Käse. Schade :[

Der Tee war dafür aber umso besser!!! Die Mischung aus Brennessel und Grünem Tee finde ich sehr gelungen. Den würde ich mir auch wieder kaufen.


Naturtrüben Apfelsaft mag ich unglaublich gern und wenn er dann noch pur ist umso lieber. Da ich vom Land komme, weiß ich seit Kind auf an, wie "wirklicher" Apfelsaft schmeckt. DAS muss man mal probiert haben. Der Preis für so eine kleine Flasche ist mir auf Dauer aber leider etwas zu hoch :[

Das Kokoswasser habe ich bisher noch nicht probiert. Ich freue mich aber schon sehr darauf, da ich eigentlich schon immer mal aus einer Kokosnuss schlürfen wollte. Habt ihr das schon einmal gemacht?


Senf gab es in letzter Zeit in diversen Foodboxen eigentlich zur Genüge. Nichts gegen Senf aber in meinem Kühlschrank tummeln sich mittlerweile drei verschiedene Senfarten. Prinzipiell finde ich Senf in einer speziellen Geschmacksrichtung wie hier Bärlauch sehr ansprechend.

Die Champignons kann ich auch gut gebrauchen! Früher habe ich Pilze nicht über den Weg getraut, mittlerweile aber schon und ich mag vor allem Champignons sehr gern :]


Den Snack von Kukimi finde ich megaaa lecker. Die Kombination aus Soja, Gojibeeren in Zartbitterschokolade, Mandeln und Apfel finde ich unglaublich gut! Kann ich sehr empfehlen, nur ist da leider der Preis.......

Wer meine Unboxing-Posts regelmäßig liest, kennt diesen Müsliriegel von Myline wahrscheinlich schon. Den gab es tatsächlich schon einmal und auch immer noch ist der Preis eindeutig zu hoch! Dafür bekommt man ja schon fast das Fünfache! Lecker ist er trotzdem..

Wie hat euch die Box gefallen? Und vor allem wie findet ihr das Farbenmotto? Ich wäre dafür, eine Box öfter nach Farben zu gestalten! Das macht richtig gute Laune und ich freue mich riesig auf den Frühling, wenn es endlich wieder grün wird!


 *PR-Sample

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10. Februar 2015

Heart Pizza Scone [Valentinstag]

Unmöglich dieses Internet! Ganz kalt hat mich dann der Wahn um den Valentinstag doch nicht gelassen und ich habe mir zwei kleine nette Ideen einfallen lassen, wie ihr euren Liebsten kulinarisch beglücken könnt... Wenn alles glattläuft, gibt es dann übermorgen noch ein weiteres kleines Rezept. Dann aber süß - denn heute wird es herzhaft!


Auf den ersten Blick mag es aussehen wie eine leckere Pizza in Herzform. Ist es aber nicht! Und es schmeckt, bis auf den Belag, auch nicht nach Pizza, sondern nach Scone.
Scones kannte ich bisher nur aus der englischen Backküche. Das sind kleine Teigkugeln/Teigzylinder, die man dann waagerecht aufschneidet und mit Mascarpone und Marmelade bestreicht. Ein TRAUM! Und deswegen wollte ich das ganz gern auch mal in herzhafter Form ausprobieren. Da kam mir das Rezept aus der aktuellen LECKER Bakery genau richtig! Ich habe ziemlich großes Vertrauen in diese Zeitschrift und probiere wirklich blind querbeet alle möglichen Rezepte, so wie auch dieses.
Würde ich es euch heute nicht vorstellen, hätte es mir nicht geschmeckt ;)

Zutaten:

Teig:

○ 1 Schalotten
○ 100g ger. Cheddar
○ 525g Mehl
○ 1 Pck. Backpulver
○ 1 TL Natron
○ 325g weiche Butter
○ 100ml Milch
○ 2 Eier 

Belag:

○ 1 Schalotte
○ 1 Knoblauchzehe
○ 1/2 Dose stückige Tomaten
○ Oregano, Zucker, Salz, Pfeffer, Paprikapulver
○ 50g Kochschinken
○ 150g ger. Gouda 
Zubereitung:

1. Backofen auf 160°C vorheizen. Backbleck mit Backpapier belegen.

2. Für den Belag die Schalotte und die Knoblauchzehe von der Schale entfernen und klein hacken. In etwas Olivenöl andünsten und die Tomaten hinzugeben. Mit Oregano, einer Prise Zucker und Salz, etwas Pfeffer und Paprika würzen und 5 Minuten köcheln.

3. Für den Teig die Schalotte von der Schale entfernen und kleinhacken. Mehl, Backpulver, Natron, Butter und Cheddar in einer großen Schüssel vermischen.

4. Milch, Eier und Schalottenwürfel verquirlen und unter das Mehl geben, gut durchkneten. Den Teig auf das Backpapier gleichmäßig verteilen und zu einem Herz formen.
[Der Teig bei einem Scone sollte etwas dicker sein als bei gewöhnlicher Pizza.]

5. Schinken in kleine Würfel schneiden. Den Teig mit der Tomatensoße einstreichen, Schinkenwürfel darauf verteilen und zum Schluss noch den Gouda darüber geben. 

6. Pizza-Scone im Ofen für eine halbe Stunde backen, mit etwas Basilikum bestreuen und noch heiß genießen!

Achtung: Durch den dicken Teig und dem Nichtvorhandensein von Hefe, ist der Scone äußerst sättigend. Ein Blech reicht also schon für 3-4 Leute!


Frisches Basilikum hätte dem Ganzen echt das i-Tüpfelchen gegeben, aber frau hatte leider kein frisches Daheim... Deswegen die getrocknete Variante auf dem Bild ;) Wann immer ihr frische Kräuter zuhause haben solltet, nehmt sie auch! Es macht geschmacklich wirklich verdammt viel aus.


Ansonsten hoffe ich sehr, dass euch das Rezept gefallen hat! Ich habe wirklich keinen Kumpel oder Freund, der nicht gern Pizza isst. Ich denke, damit könnt ihr ihn echt überraschen ♥♥♥

Sollte allerdings Valentinstag ein Tag wie jeder andere in eurem Leben sein, dann genießt den Scone einfach auch ohne ihn in eine Herzform zu formen ;]


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8. Februar 2015

Apfel-Schmand-Torte

In letzter Zeit hat mich echt das Tortenfieber gepackt! Und ich hoffe, ihr seid trotz zahlreicher diverser Jahresvorsätze, genauso motiviert leckere Torten zu besonderes Anlässen zu backen! Denn diese Torte, die ich euch heute vorstelle, sieht schwerer aus als sie am Ende tatsächlich war. UND sie hat mich wirklich so unglaublich begeistert, dass ich mich soo freue euch das Rezept vorzustellen :]


Die Torte ist meiner Meinung nach einfach die perfekte Mischung aus fruchtig, knusprig, cremig und luftig *.* Klingt eigentlich schwer unter einen Hut zu bekommen... aber die Torte kann das :D
Meine Euphorie habt ihr sicherlich schon bemerkt, deswegen erst einmal gut damit. [Ich würde mich trotzdem sehr freuen, wenn ihr die Torte einmal ausprobiert!]

Das Rezept habe ich übrigens beim Stöbern auf oetker.de gefunden und ein klein wenig abgewandelt. Das Stöbern lohnt sich wirklich öfter mal ;]. Meine liebste grüne Quarktorte habe ich euch auch schon vorgestellt. Die gab es auch auf der Internetseite.


Zutaten:

Knetteig:

○ 150g Mehl
○ 100g weiche Butter
○ 50g Zucker
○ 1 Pck. Vanillezucker
○ 1 Ei

Biskuitteig:

○ 4 EL warmes Wasser
○ 4 Eier
○ 100g Zucker
○ 1 Pck. Vanillezucker
○ 150g Mehl
○ 1 TL Backpulver
○ 100g gem. Haselnüsse

Apfelfüllung:

○ 500g saure Äpfel
○ 1 Pck. Sahne-Pudding
○ 1 EL Zucker
○ 325ml Apfelsaft
○ 100ml Weißwein

○ 4 EL Johannisbeermarmelade

Schmandfüllung:

○ 200g Schmand
○ 200ml Schlagsahne
○ 200g Magerquark
○ 1 Pck. Gelatine fix
○ 2 Pck. Vanillezucker

Verzierung:

○ 1 Pck. roter Tortenguss
○ 150ml Schlagsahne
○ 1 Pck. Sahnesteif
○ 1 Pck. Vanillezucker
○ 100g Haselnusskrokant


 
Zubereitung:

1. Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Knetteig:

2. Einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten. Den Teig am Boden einer gefetteten Springform leicht und gleichmäßig andrücken. Boden für 15 Minuten backen.

Biskuit:

3. Wasser und Eier auf höchster Stufe mindestens eine Minute verrühren. Anschließend unter stetigem Rühren den Zucker&Vanillezucker einrieseln lassen und für weitere 2 Minuten rühren.

4. Mehl, Backpulver und Haselnüsse vermischen und vorsichtig unter die Eiermasse heben. Nicht zu viel rühren! Den Teig in eine gefette Springform geben und für 30 Minuten backen. Auskühlen lassen. Waagerecht zerteilen.

Apfelfüllung:

5. Äpfel schälen und in kleine Würfel (0,5cm) schneiden. Die Würfelchen mit 3 EL Apfelsaft im Topf 3 Minuten weich dünsten.

6. Den Pudding nach Packungsanleitung aber anstelle der Milch mit Apfelsaft und Weißwein zubereiten.

7. Den Knetteig-Boden auf eine Tortenplatte setzen, mit Marmelade bestreichen und einen Biskuit daraufsetzen. Einen Tortenring darumstellen. Die Äpfel auf dem Biskuitboden gleichmäßig verteilen und den noch warmen Pudding daraufgeben. Glatt streichen und kalt stellen.

Schmandfüllung:

8. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und steif rühren. Die Füllung auf dem Pudding gleichmäßig vertreichen und den zweiten Biskuitboden darauflegen.

Verzierung:

9. Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und auf dem Biskuitboden verteilen. Die Torte kommt jetzt über Nacht erst einmal in den Kühlschrank.

10. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und Vanillezucker unterrühren. Den Tortenring von der Torte entfernen und die Torte ringsherum mit einer dünnen Schicht Sahne einstreichen. Mit Krokant bestreuen.

11. Mit der restlichen Sahne die Torte mit Sahnetuffs verzieren. Et voilà!


Die Torte benötigt zwar eine Menge an Zutaten und vor allem auch Zeit - schwer ist sie dennoch nicht! Wie gefällt euch das Rezept?
Ich dachte eine aufwendige Torte ohne Fondant oder Buttercreme ist auch mal was Feines!

Sagt mir unbedingt Bescheid, wenn ihr das Rezept einmal ausprobiert habt! Ich wünsche euch ganz viel Spaß & gutes Gelingen ♥

http://www.cupcakewerk.de/2015/01/lets-party-cupcake-werk-feiert-seinen-1.html

Außerdem habe ich schon eeeewig nicht mehr an einem Blogger-Event teilgenommen. Zufällig bin ich eben bei Steffi von Cupcake Werk vorbeigestoßen und gesehen, dass sie gerade eines veranstaltet zu Thema Geburtstagstorten anlässlich ihres ersten Bloggergeburtstages. Die Chance werde ich direkt ergreifen und mein Törtchen "einreichen" *hihi*! Drückt mir die Daumen und schaut einmal bei Steffi vorbei. Ihr Blog hat sich in einem Jahr richtig schön entwickelt :]


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4. Februar 2015

Schoko-Himbeer-Pralinen

Pralinen gab es auf meinem Blog noch nie und selbst hergestellt, habe ich sie vorher auch noch nie! Bis ich irgendwann mal bei Amazon Schokoladenhohlkörper in der "Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch"-Serie gefunden habe. Die hab ich mir gleich etwas genauer angeschaut, für echt praktisch befunden aber dann doch nie bestellt. Es ist nun gefühlt 1 bis 1,5 Jahre her und warum auch immer hatte ich vor etwa einem Monat spontan Lust Pralinen selbst zu machen. Ich habe mir also die Hohlkörper bestellt und losgelegt und weil sie direkt beim ersten Mal richtig gut geklappt haben und lecker waren, möchte ich euch das Rezept vorstellen! :]

Die Pralinen sind komplett ohne Alkohol, weil ich das persönlich gar nicht so gern esse, aber ihr könnt gern etwas Rum oder auch Himbeerlikör [weil wir nämlich Himbeerpralinen machen] hinzufügen.

Zutaten:

○ 63 Hohlkörper

○ 1 EL Butter
○ 300g weiße Schokolade
○ 50ml Schlagsahne
○ 175 TK-Himbeeren

○ 175g dunkle Schokolade
○ Perlen, Krokant,...
Zubereitung:

1. Die Himbeeren auftauen lassen und durch ein Sieb streichen.

2. In einem Wasserbad Butter und Schokolade schmelzen. Anschließend Sahne und die passierten Himbeeren hinzugeben. Die Himbeerfüllung auf Zimmtemperatur auskühlen lassen.

3. Füllung in einen Sprizubeutel füllen und die Hohlkörper etwa zu 4/5 befüllen, auskühlen lassen.

4. Die dunkle Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Hohlkörper mit Hilfe eines Spritzbeutels oder einem kleinen Löffel verschließen. Auskühlen lassen.

5. Verbliebende dunkle Schokolade ggf. noch einmal schmelzen, die Pralinen darin welzen und nach Belieben verzieren!


Habt ihr schon einmal selbst Pralinen gemacht?
Ich finde die Variante mit den fertigen Hohlkörpern soo praktisch. Man kann seiner Kreativität absolut freien Lauf bei der Füllung und Deko lassen und muss sich nicht um die Herstellung der Schokokörper kümmern - sehr praktisch! *thumbsup*

Wollt ihr vielleicht in Zukunft noch öfter Rezepte für Pralinenfüllungen sehen? Dann schreibt mir das unbedingt! :}

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1. Februar 2015

Vanillekaramellsirup | LECKER Bakery

Oooh ich freue mich jedes Mal so sehr, wenn die neue LECKER Bakery erscheint!! Bisher wurde ich von keinem einzigen Rezept enttäuscht und ich hoffe auch, das bleibt so ;}
Die letzte Ausgabe vor Weihnachten habe ich mir nicht gekauft, weil ich die Mehrzahl der Rezepte auf den ersten Blick einfach nicht so ansprechend fand aber dieses Mal landete sie schwupsdiwups wieder in meinem Einkaufskorb. Habt ihr euch die aktuelle Ausgabe auch schon gekauft?


Ganz cool fand ich dann auch die Aktion auf Rebeccas Blog "Rehlein backt". Sie hat ein Praktikum bei dem Verlag gemacht und hautnah "erlebt" wie die LECKER Bakery so langsam wächst und Gestalt annimmt, bis sie dann im Ladenregal steht. Daraufhin hat sie die Aktion "Das große gemeinsame Durchbacken!" gestartet, bei der man sich freiwillig bereit erklären konnte ein Rezept aus der Zeitschrift nachzubacken, sodass man am Ende auf verschiedenen Blogs lesen kann wie gut die Rezepte geklappt und geschmeckt haben. Schaut einfach mal bei Rebecca vorbei. Dort findet ihr eine laaange Liste mit allen Rezepten und den jeweiligen Leuten, die diese Rezepte nachbacken :]

Sorry für die "Schleichwerbung" aber ich hatte leider keine anderen Fläschchen :D
Und da ich sowohl Karamell als auch Vanille liebe, schien das Rezept perfekt für mich gemacht :D Kurz habe ich mich gefragt, was ich mit dem Sirup damit überhaupt anstellen will, aber da sind mir dann doch ein paar Sachen eingefallen. Ich kann es mir z.B. richtig gut zu Kaffee oder Cappuccino á la Starbucks vorstellen oder auch als Vanille-Extrakt-Ersatz. In soo vielen amerikanischen oder britischen Rezepten wird dieses Extrakt verwendet, was man in Deutschland nicht so leicht bekommt... Ich werde das auf jeden Fall mal mit diesem Vanillesirup probieren und einfach ein bisschen Zucker im Rezepte weglassen. ;)

Habt ihr noch weitere Ideen für Verwendungen??

Zutaten:

○ 400g Zucker
○ 1 Vanilleschote
○ 400ml Wasser 

[die kürzeste Zutatenliste jeher auf meinem Blog...]
Zubereitung:

1. 100g Zucker in einem Topf auf höchster Stufe karamellisieren. Den Topf dabei ein wenig schwenken oder mit einem Kochlöffel umrühren, damit der Zucker gleichmäßig schmilzt.

2. Wenn der Zucker eine goldbraune Farbe bekommen hat, mit dem Wasser (möglichst warm) ablöschen. Das Karamell wird dabei sofort fest aber sobald das Wasser kocht, schmilzt es wieder.
Aber unbedingt die Finger vom Topf nehmen! Das Wasser und der Zucker könnten spritzen sobald das Wasser in den Topf kommt.

3. Während das Wasser nun kocht und das Karamell geschmolzen ist, gebt ihr das Vanillemark einer Schote in den Topf und rührt nun solang bis das Wasser etwas dickflüssig wird.

4. Den Sirup in heiß ausgewaschene Gläser füllen und sofort abschließen. Für einen Tag durchziehen lassen.


Das Rezept ist wirklich ultraeinfach und ultraschnell - der Sirup ultralecker! Was gibt es besseres? Es muss auch mal zur Abwechlsung Basicrezepte auf meinem Blog geben, die nicht so viel Aufwand und Können erfordern, einem das Leben & den Alltag aber echt versüßen - im wahrsten Sinne des Wortes ;P
Ich hoffe es gefällt euch!


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28. Januar 2015

Zander in Kräuterkruste auf Feldsalat-Graupen

Gesund und fit [MONATSTHEMA] wollen wir im Winter bleiben bzw. nach den Schlemmertagen wieder werden und dafür braucht es auch ein paar geeignete Rezepte. Heute habe ich also ein Rezept für den Abend für euch - mit Vitaminen, Eiweiß und wenig Kohlenhydraten!


Dieses Rezept ist eher für Leute, die sich abends oder am späten Nachmittag entspannen wollen beim Kochen. Die Zubereitungszeit mit ca. 1,5h ist nicht kurz, das Kochen und Zubereiten aber auch nicht hektisch. Unter der Woche nehme ich mir diese Zeit leider viel zu selten. Nach einem stressigen Unitag möchte ich lieber etwas essen, was schnell geht. Am Wochenende, am liebsten Sonntagabend sieht das Ganze wieder anders aus und ich lasse mir richtig Zeit beim Kochen. Habt ihr auch solche Tage in der Woche?

Zutaten:

für 2 Personen

Zitronengrasschaum

○ 2 Schalotten
○ 1cm Ingwer
○ 1 Stängel Zitronengras
○ 2 EL Weißwein
○ 500ml Fischfond
○ 125ml Milch
○ Salz, Chilipulver

Zander in Kräuterkruste

○ 2 ältere Brötchen
○ 2 EL in Öl frittierte Kräuter eurer Wahl
○ Salz, Curry, gehackte frische 
Kräuter eurer Wahl
○ 4 Zanderfilets
○ Zitronensaft zum Beträufeln

Feldsalat-Graupen

○ 300g Feldsalat
○ 1 Schalotte
○ 100g Graupen
○ 1 EL Weißwein
○ 250ml Fischfond
○ 1 TL Butter
○ 3 EL geriebener Parmesan
○ 1 EL Balsamicoessig
○ 4 Scheiben luftgetrockneter Schinken
 
Zubereitung:

Zitronengrasschaum:

1. Schalotten und Ingwer schälen, grob hacken. Zitronengras putzen und ebenfalls grob hacken. Alles in etwas Öl andünsten, mit Weißwein ablöschen und den Fond dazugeben. Für 30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Kräuterkruste:

2. Brötchen, Kräuter, etwas Salz und etwas Currypulver in einem Mixer oder der Küchenmaschine fein zerkleinern. Anschließend die frischen Kräuter unterheben.

Graupen:

3. Felsalat abwaschen und trockentrupfen. Den Salat kurz in heißes Salzwasser geben, gleich im Eiswasser abschrecken und dann pürieren.
Schalotte schälen, in kleine Würfelchen hacken und in etwas Olivenöl andünsten, Graupen dazugeben und ebenfalls andünsten. Mit Weißwein ablöschen und den Fond dazugeben. Butter unterrühren und für 10 Minuten köcheln lassen.

Zander:

4. Zanderfilets mit der Hautseite in die Kräuterpanade legen, leicht andrücken und in etwas Ölivenöl auf der Hautseite anbraten. 

5. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und eine ofenfeste Form mit Olivenöl bestreichen. Den Zander mit der Hautseite nach oben in die Form legen und für 7 Minuten im Ofen garen. Wenn der Fisch fertig ist, mit Zitronensaft beträufeln.

Anrichten:

6. Feldsalatpüree unter die Graupen rühren, Parmesan, Essig, Salz und Chili dazugeben, abschmecken und die Hitze zurücknehmen.
Zitronengrasfond pürieren und passieren. Mit Salz und Chili abschmecken. Nun die Graupen auf den Tellern anrichten, Zander darauflegen und den Zitronengrasschaum darumgeben. Mit dem Schinken dekorieren.


Das Rezept habe ich übrigens aus meinem allerliebsten Lieblingsbuch - oder eher gesagt: Lieblingswälzer "Küchenpraxis". Der Teubner bringt nämlich schon ein ordentliches Gewicht auf die Waage aber wenn ihr zufällig nach einer tollen Kochschule sucht, kann ich euch die ganze Reihe von Teubner mit bestem Gewissen empfehlen!
Mittlerweile kostet das Buch sogar nur noch knapp 50€. Ich habe es vor ein bis zwei Jahren noch für 100€ gekauft..:/
Auf jeden Fall steht jetzt noch ganz weit oben auf meiner Wunschliste "Saucen", ebenfalls von Teuber. Kennt ihr das Buch zufällig?
Ich finde es persönlich ziemlich cool, wenn man gute Saucen zubereiten kann ohne Maggi, Knorr & Co. Und da ich auf diesem Gebiet noch sehr unerfahren bin, denke ich, kann mir das Buch sehr weiterhelfen. :] Oder habt ihr ein anderes Buch, was ihr empfehlen könntet?


Wie hat euch das Rezept gefallen?
Für welche Mahlzeit würdet ihr euch außerdem Rezepte wünschen, um gesund ins neue Jahr zu starten?


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