17. September 2014

[Good to know] Der Apfel

Wer kennt es nicht, das Gefühl der Überwältigung wenn er vor dem Obstregal im Supermarkt steht.  Kein anderes Obst beansprucht im Markt so viel Raum wie der Apfel und bei kaum einem anderen Obst  fühlt man sich so allein gelassen bei der Frage, welche Sorte die Richtige für einen selbst oder das Backrezept ist.


Um euch ein wenig zu entlasten, hier ein paar hoffentlich nützliche Informationen zum Thema Apfel:

Der im Laden erhältliche Tafelapfel besteht zu rund 85% aus Wasser und enthält im Durschnitt etwas mehr als 10g Zucker.[1]
Der Geschmack ergibt sich aus der Sorte, der Anbauregion, dem Erntezeitpunkt und der Art und Dauer der Lagerung. Gerade die länger gelagerten Äpfel entwickeln ein bisweilen unangenehmes Duftaroma. Aus dem Erntezeitpunkt und der richtigen Lagerung ergibt sich auch, ob ein Apfel mehlig wird. Dabei verliert er nämlich einen Teil seines eingelagerten Wassers.
Leider ist es kaum möglich bereits im Laden zu erkennen, wann der Apfel geerntet wurde bzw. wie seine Nachreifung ablief. Ich rate daher den Apfel in die Hand zu nehmen und sein Gewicht mit anderen seiner Art zu vergleichen, ist er tendenziell leichter, sollte man ihn besser nicht kaufen.
Für einen selbst gilt, am besten daher immer kühl und trocken lagern.

Kommen wir nun zu den einzelnen Sorten:

Die drei wichtigsten im Welthandel mit einem Marktanteil von etwa 70% sind der...

Golden Delicious

Saison
Ende September

Geschmack
Süß
Geringer Säureanteil

Eigenschaft beim Kochen und Backen
Er behält sehr gut seine Form, was ihn zu einer sehr guten Wahl macht, wenn es darum geht, den Apfel im Endprodukt als solchen noch zu erkennen.
Verfärbt sich bei Anschnitt nur langsam.

Abstammung
Die hohe Mutationsrate dieser Sorte führte und führt dazu, dass aus ihm immer neue Sorten hervorgehen (siehe folgende).


Jonagold (Jonagored bzw. Red Prince)

Saison
Ende Oktober

Geschmack
Süßfruchtig-feinsäuerlich
Hoher Zucker- und Säureanteil

Eigenschaften beim Kochen und Backen
Eignet sich zwar zum Backen und Kochen, im Vergleich zu anderen Sorten aber nur zweite Wahl.
Wird häufig zum Saft- Muspressen genutzt.

Abstammung
Der Jonagold stammt vom Golden Delicious ab.

Red Delicious

Saison
Mitte September

Geschmack
Sehr süß
Geringer Säureanteil, neigt aber dazu mehlig zu werden

Eigenschaften beim Kochen und Backen
Sehr schlechte Wahl, da er nicht nur seine Form einbüßt, sondern auch seinen Geschmack. Zur Saftherstellung ist er hingegen gut geeignet.

Abstammung
Ursprünglich selbst nur eine Variante des Delicious ist er heute durch Mutation Ursprung zahlreicher neuer  Sorten.


Dazu kommen noch weitere immer im Sortiment befindliche Sorten wie der...

Granny Smith
Saison
Europa: Mitte Oktober bis Anfang November
Als Import vorwiegend Neuseeland und Australien: April bis Juli

Geschmack
Säuerlich, aufgrund der hohen Menge Fruchtsäure.
Zuckeranteil entspricht aber gleichzeitig dem des Golden Delicious.

Eigenschaften beim Kochen und Backen
Sehr gut zum Backen und Kochen geeignet.

Abstammung
Benannt nach der Entdeckerin Maria Ann Smith.


Elstar – die am häufigsten in Deutschland angebaute Sorte
Saison
September

Geschmack
leicht säuerlich

Eigenschaften beim Kochen und Backen
Optimal für Apfelstrudel geeignet. Seine säuerliche Note ist auch eine prima Ergänzung für jeden Kartoffelsalat in dem Mayonnaise verarbeitet wurde.

Abstammung
Der Elster stammt vom Golden Delicious ab.

Cripps Pink (Markenname: Pink Lady)
Saison
Ende Oktober, Anfang November. Wird fast ausschließlich nach Deutschland importiert.

Geschmack
Süß-säuerlich
Wird auch bei langer Lagerung nur selten mehlig

Eigenschaften beim Kochen und Backen
Eine passende Beilage zu Weich- und Hartkäse. Er lässt sich aber auch sehr gut kurz andünsten ohne seinen Geschmack zu verlieren.

Abstammung
Ebenfalls ein Abkömmling des Golden Delicious.

Gala (Royal Gala)
Saison
Anfang bis Ende September

Geschmack
Süß
Wenig Säure

Eigenschaften beim Kochen und Backen
Wird nach Anschnitt schnell braun.

Abstammung
Der Gala ist ein Abkömmling des Red Delicious und damit indirekt auch vom Golden Delicious.


Braeburn
Saison
Mitte bis Ende Oktober

Geschmack
Aromatisch süß

Eigenschaften beim Kochen und Backen
Zum Backen und Kochen geeignet, sollte aber lieber für Kompott, Obstsalat und Saft verwendet werden.
Wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts wird der Apfel nur wenig braun nach dem Anschneiden.

Abstammung
Keine bewusste Züchtung, sondern Zufallssämling

Eigene Lieblingssorte

Scifresh
Saison
Ende September

Geschmack
Sehr süß
Sehr wenig Säure

Eigenschaften beim Kochen und Backen
Am besten direkt essen! Aber auch fürs Backen und Kochen geeignet.

Abstammung
Kreuzung aus Gala und Braeburn

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Ich hoffe es waren ein paar nützliche und brauchbare Informationen für euch dabei! Gern könnt ihr in den Kommentaren auch noch etwas ergänzen :)

Beste Grüße ♥



[1] EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (90/496/EWG)

Informationen zu den Apfelsorten aus:
Obstbauberatung Baden Württemberg, In: http://www.vbogl.de/index.html.
Meissner Obstgarten Geisler, In: http://www.meissner-obstgarten-geisler.de/index.html.
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14. September 2014

Apfelcreme-Schichttorte im Baiser-Mantel


Heute gibt es mal eine Apfeltorte, meine allererste, um genau zu sein und ich l i e b e dieses Rezept!

Oh man, mittlerweile haben sich wirklich einige - der Bezeichnung wirklich wert - persönliche Lieblingsrezepte angesammelt!!!
Ansich schmeckt es mir fast immer, wenn ich mal ein neues Rezept zum Kochen oder Backen ausprobiere aber nicht so oft würde ich es auch tausendmal wieder machen. Erst dann darf es sich Lieblingsrezept nennen: wenn man nicht genug davon bekommen kann und wenn es einfach anders ist als alle bisherigen ähnlichen Rezepte. Das gewisse Etwas entscheidet eben.

Diese Torte ist genau das richtige für euch, wenn ihr es zum einen süß mögt und zum anderen Äpfel und Marshmallow gern esst! Ihr müsst Äpfel und Marshmallow nun nicht über alles vergöttern - Marshmallow esse ich z.B. extrem selten aber die Kombination macht es wiederum besonders. Und zwar so besonders, dass ich fast die ganze Torte im Alleingang gegessen habe :D




Zutaten:

Füllung:

○ 3 Blatt Gelatine
○ 200g getr. Apfelringe
○ 400ml Apfelsaft, naturtrüb
○ 50g brauner Zucker
○ Zimt
○ 1 Prise Salz
○ 1 EL Rum

Boden & Baiser:

○ 4 Eier
○ 100ml Milch
○ 2 TL Puddingpulver Vanille
○ 200g Mehl + 2 TL Backpulver
○ 400g Zucker
○ 1 Prsie Salz
○ 125g Butter
○ 120g gehackte Walnüsse
○ 2 Eiweiß
○ 50ml Limettensirup
Zubereitung:

1. Blattgelatine nach Packungsanleitung einweichen.

2. Apfelringe mit Apfelsaft eine viertel Stunde köcheln. Nach den ersten 10 Minuten Zucker, Zimt, Salz und Rum unterrühren, abkühlen lassen und anschließend pürieren.

3. Gelatine ausdrücken und im Apfelmus auflösen.

4. Backofen auf 180°C vorheizen.

5. Eier, Milch, Vanillepulver miteinander verrühren. Mehl, Backpulver, 200g Zucker, Salz vermischen, Butter dazugeben und Eiermischung unterrühren. Teig in eine mit Backpapier belegte Form geben und für 30 Minuten backen. Anschließend den Teig bei 150°C noch 20 Minuten backen.

6. Sobald der Kuchen ausgekühlt ist in 5 gleichgroße Böden teilen.

7. Apfelcreme und Walnüsse auf 4 je Böden verteilen und aufeinandersetzen. Der letzte Boden kommt obendrauf. Die Torte kühl stellen.

8. Eiweiß mit restlichen Zucker und Sirup erwärmen und solang rühren bis sich der Zucker gelöst hat. Die Eiweißmasse nun 10 Minuten aufschlagen und die Torte damit einstreichen. Mit einem Flambierer die Torte bräunen.


Was sagt ihr zum Rezept und zur Torte?
Wie immer würde ich mich freuen, eure Werke auf Facebook oder Instagram bestaunen zu können! Solltet ihr Fragen zur Zubereitung oder sonstigem haben, dann schreibt mir einfach eine Mail oder  in die Kommentare, damit ich euch antworten kann :]

Ganz liebe Grüße!


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10. September 2014

[Unboxing] Degustabox August/September


Heute wird es zur Abwechslung kein Apfel-Rezept geben, sondern das Unboxing der aktuellen Degustabox!
Ich stelle euch wie immer die Produkte kurz vor und sage euch meine persönliche Meinung zu den Produkten, die ich bereits getestet habe.

Die Box kostet 14,99€ und beinhaltet immer 8-12 neue Produkte und auch dieses Mal waren wieder 12 Produkte in der Box enthalten! Der Warenwert von ca. 25€ ist auch unglaublich gut, sodass man garantiert kein Minus machen wird.

Außerdem lag der Box dieses Mal ein ganz besonderes Produkt bei - was & warum sage ich euch beim jeweiligen Produkt!


 Von Kinder Em-eukal gab es gleich 2 neue Produkte in der Box, zum einen richtig leckere Lollies und zum anderen genauso leckere Lutschbonbons. Beide Produkte schmecken nach Kirsche und beide Produkte sind - wie man es von Em-eukal gewohnt ist - von sehr guter Qualität, sodass ich auch beide Preise gerechtfertigt finde.


Kommen wir nun zur nächsten Marke - Helden!; kannte ich bisher noch gar nicht und habe ich auch noch nie irgendwo gesehen... Ihr?
Den Apfelsnack und auch den Mango-Cashnew-Riegel fand ich sehr sehr lecker, wobei ich beides als Kind vielleicht gar nicht so gern gegessen hätte. Der Apfelsnack schmeckt gar nicht nach Apfel und ist auch nur sehr gering gesüßt wurden - eigentlich genau das Gegenteil, was Kinder gern essen. Trotzdem ist es ein sehr gesunder Snack für die Schule!


Die Trinkpäckchen von Limuh hingegen finde ich ziemlich süß... Als Kind habe ich solche Trinkpäckchen gern getrunken, heute wären sie mir zu süß. Lecker sind sie aber immer noch und Vitamine sind auch reichlich enthalten!


Den Energy Drink von Little Miracles habe ich vorher auch noch nirgendwo gesehen und ich fand den soo verdammt lecker!!! Leider ist er mir eigentlich ein bisschen zu teuer, aber der beste Organic Energy, den ich je probiert habe...
Wine&Beer von Sin N°8 fand ich ja sehr interessant. Ich würde es als typisches Frauengetränk bezeichnen, ohne jemanden zu diskriminieren - etwas süßlich eben ;)


Zuerst etwas zum Berliner Kindl Weisse: ein sehr spannendes Produkt. Enthalten sind 6 Getränkesirup-Kapseln in 6 verschiedenen und auch außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen. Ich werde sie wohl mal in diversen Cocktails oder im Zusammenhang mit Sekt oder Prosecco austesten.

Und zu guter Schluss: das Highlight der Box - Sunria-Vulkanreis 

Der indonesische Bio-Reis des Unternehmens Lotao ist zu 100%-Fair Trade und das Unternehmen unterstützt als einziger Anbieter den nachhaltigen Reisanbau bzw. die Reisbauern in Indonesien. Über 2.300 Kleinbauern aus der Java-Region produzieren diesen Fairtrade-zertifizierten Reis nach einem nachhaltigen Anbaukonzept.

Die Sunria-Jute-Beutel sind Unikate und werden von lokalen Künstlern konzipiert, anschließend vor Ort von den Frauen der Reisbauern in Handarbeit hergestellt. Die Anbau-Kriterien für diesen Reis sind strenger als die des üblichen Bio-Anbaus, dadurch wird er nährstoffreicher und um einiges aromatischer, wie ich selbst schon feststellen durfte!
Mit dem Projekt "Reis macht Schule" unterstützt das Unternehmen neben den Kleinbauern in Indonesien auch das Kinder- und Jugendwerk ARCHE in Deutschland. 


Auf dem Lotao-Blog gibt es viele schöne Rezepte rund um den Lotao-Reis, falls ihr Interesse habt!


Wie gefällt ich euch die Box?
Mir persönlich war sie dieses Mal ein bisschen zu süß und die 3 Trinkpäckchen hätten nicht unbedingt sein müssen. Im Großen und Ganzen war es eher eine schöne Familienbox. Trotzdem werde ich für alle Produkte eine Verwendung finden und den Reis kann ich euch geschmacklich wirklich empfehlen!!! Ich habe ihn zusammen mit Belugalinsen, Fisch und einer Senfsoße probiert - absolut zu empfehlen :]

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7. September 2014

Kindheitserinnerung - Apfelkuchen süß sauer


Heute zeige ich euch ein Rezept für meinen allerliebsten Lieblingskuchen seitdem ich ein kleines Mädchen war! Ich mag es total gern, wenn man auch Kuchen und Torten mit Mürbeteig backt und so ist es auch bei diesem Kuchen. Der Boden und die Decke ist ein und derselbe Mürbeteig, allerdings nicht so süß wie man ihn bei Plätzchen verwendet.
Gefüllt ist der Kuchen - ganz klar - mit Äpfeln, verfeinert mit leckeren Gewürzen, ein wenig Rum und Mandeln und die Krönung ist dann eine leckere Zitronenglasur obendrauf.
Wenn das nicht lecker klingt, weiß ich auch nicht ;)


Zutaten:

Teig:

○ 500g Mehl
○ 250g weiche Butter
○ 100g Zucker
○ 50g braunen Zucker
○ 1 Pck. Vanillezucker
○ 1 Prise Salz
○ 2 Eier
○ 1 gestr. TL Backpulver
○ Zitronenschale  einer halben Bio-Zitrone

Füllung&Deko:

○ 500g säuerliche Äpfel
○ 3 EL Rum
○ 50g gem. Mandeln
○ Zitronenschale  einer halben Bio-Zitrone
○ Saft einer Zitrone
Zubereitung:

1. Alle Zutaten für den Teig mit den Händen verkneten und den Teig in zwei gleichgroße Teile aufteilen. Anschließend beide Teige auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen.

2. Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.

3. Den ersten Teigkreis in eine gefettete Springform (24cm) geben, am Boden leicht andrücken und einen 3-4cm hohen Rand modellieren.

4. Die Äpfel schälen, abwaschen, in Spalten schneiden und auf dem Boden anordnen. Die Äpfel mit Rum beträufeln, Mandeln darüber geben und den anderen Teigkreis darauf legen und leicht andrücken.

5. Den Kuchen für 30 Minuten in den Ofen schieben, anschließend in der Form auskühlen lassen.

6. Puderzucker Zitronensaft vermengen, über dem fertig gebackenen Kuchen verteilen, mit der restlichen Zitronenschale dekorieren und den Zuckerguss trocknen lassen.

7. Kuchen aus der Springform nehmen und servieren!


Wie esst ihr euren Apfelkuchen am liebsten und wie gefällt euch dieses Rezept?

Ich würde euch auch bei diesem Rezept unbedingt säuerliche Äpfel empfehlen, da diese den Kuchen zum einen nicht noch süßer machen als er meist so schon ist und zum anderen harmoniert die Apfelsäure unglaublich gut mit der Zitronensäure und dem süßen Rum. Abgerundet wird dies dann durch den sauer-süßen Zuckerguss. Ein Träumchen


Falls ihr den Kuchen ausprobieren solltet, schickt mir unbedingt Fotos von euren Werken auf Facebook oder Instagram! :]

Liebe Grüße und ganz viel Spaß beim Nachbacken!


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3. September 2014

Apfel Tarte Tartin | wenn es besser schmeckt als es aussieht


Wieder einmal ein klassischer Fall von: schmeckt besser als es aussieht! Aber das haben Tarte Tartin nun einmal so ansich, zumindest in den meisten Fällen. Eines steht aber fest: Die Kombination aus Mürbeteig, verfeinert mit Orangenschale und als Belag karamellisierte, saure Äpfel ist unglaublich lecker!!!
Ich würde euch deswegen auch raten, keine süßen Äpfel zu nehmen, da dann das Geschmackserlebnis nur halb so schön sein wird!

Und da wären wir: beim allerersten Post auf meinem semineuen Blog & sicherlich könnt ihr euch das neue Thema für den September nun denken. Es wird sich alles rund um den Apfel drehen. Ich habe für den Anfang - wie auch die kommenden Monate - ein saisonales Thema gewählt und im September eines mit dem möglichst viele von euch etwas anfangen können. Ich persönlich kenne tatsächlich niemanden, dem das leckere und vor allem gesunde Obst nicht schmeckt & hoffe, dass es bei euch nicht umgekehrt sein wird!
Falls dies doch der Fall sein sollte (das Risiko habe ich ja bereits im vorangegangenen Blogpost beschrieben), wird es zwischendurch auch ein paar random-posts zur Abwechslung geben.


Den Anfang macht ein recht einfaches aber extrem leckeres und fruchtiges Rezept - eine Apfel Tarte Tartin. Im laufenden Monat werde ich versuchen von allen Schwierigkeitsgraden mindestens ein bis zwei Rezept vorzustellen, wobei die meisten Rezepte, die ich in der Regel zubereite leicht bis mittelschwer sind... Ab und an wird es aber auch mal aufwendiger und etwas schwieriger. Lasst euch einfach überraschen ;)

http://2.bp.blogspot.com/-KR3J9IKukxU/UpROXEIiYoI/AAAAAAAAB_Y/f9XSMFnwX4w/s1600/125.jpg

Zutaten:

Mürbeteig:

○ 250g Mehl
○ 4 EL Puderzucker
○ 1 Prise Salz
○ 100g Butter
○ 1 Ei
○ 2 EL Wasser

Belag:

○ 750g säuerliche Äpfel
○ Zitronensaft

Karamell:

○ 125g Puderzucker
○ 5 EL Wasser
○ 115g Butter
Zubereitung:

1. Alle Zutaten für den Mürbeteig miteinander vermischen, durchkneten und in Frischhaltefolie eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Die Äpfel schälen, waschen, entkernen und in Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln.

3. In einer ofenfesten Form oder Pfanne den Puderzucker mit Wasser karamellisieren lassen, die Butter in Stückchen hinzugeben und schmelzen lassen. Die Apfelspalten sofort in der Form nebeneinander legen und für 5 Minuten mitdünsten lassen.

4. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

5. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Größe der Form bzw. Pfanne ausrollen und über die karamellisierten Äpfel legen. Die Tarte für 30 Minuten im Ofen schieben und backen lassen.

6. Die Tarte auskühlen lassen und auf einer Tortenplatte stürzen.
Jetzt habt ihr eine Tarte Tartin :)

Mit einem Klecks Sahne oder auch Creme fraiche genießen! 


Diese Tarte Tartin geht echt schnell und ist zudem ziemlich einfach. Ich bin also sehr gespannt, ob ihr sie testet und was eure Meinung dazu ist! Mich und meine Familie hat das Rezept, welches ich auf lecker.de gefunden habe, absolut überzeugt.
Esst ihr sonst auch gern einmal Tarte oder doch lieber klassischen Blechkuchen?

Und was sagt ihr zum Thema des Septembers? Was wünscht ihr euch?

Bis zum nächsten Mal & viel Spaß beim Nachbacken!
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1. September 2014

Neues Design, Konzept & Kategorien


*Trommelwirbel* Tadaa!
Unschwer zu erkennen, habe ich endlich ein neues Blogdesign! Es ist zwar lange noch nicht komplett fertig aber andererseits konnte ich es auch nicht mehr abwarten... :D
Ihr dürft euch also nicht wundern, wenn sich in den nächsten Tagen designtechnisch noch etwas verändern wird.

Ich habe für mein altes Blogdesign doch recht viel Lob bekommen aber nach einer gewissen Zeit musste einfach mal etwas Neues her! Nach etwa 1 bis 2 Jahren fange ich nämlich an mich zu langweilen. Das betrifft nicht nur mein Blogdesign, auch mein Kinderzimmer habe ich regelmäßig umgeräumt. In meiner Studentenbude ist dafür leider nicht mehr soo viel Platz... aber hier und da kommt dann doch nochmal ein neues Regal an die Wand oder eine neue Wandfarbe oder einfach der Jahreszeit entsprechend neue Dekoration!

Aber zurück zum Thema: ein neues Blogdesign UND auch ein neuer Blogname!
Ich war mit strawberryred nicht unzufrieden, aber da ich prinzipiell mein ganzes Konzept über den Haufen schmeißen werde, sollte auch ein neuer Name her. An meiner Erdbeervorliebe hat sich derweilen nichts geändert, daher auch ein eher unspektakulärer Namenswechsel ;] *strawberries forever*
Meine URL hat es leider noch nicht tangiert. Das hat auch nur einen Grund: Technik! Die macht mir das Leben die letzten paar Wochen immens schwer... Ich arbeite weiter daran, wollte aber trotzdem nicht länger warten. Denn wer weiß, wann meine neue URL funktionieren wird...

Warum

Foodblogs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer... (wobei Sand immer mehr zu einer Rarität wird [random]) & ich wollte nicht einfach einer unter so vielen sein und hab mir überlegt, was kannst du machen, was gibt es so noch nicht, was habe ich in dieser Form noch nicht gesehen und was würde ich persönlich unglaublich gern lesen? Fragezeichen über Fragezeichen...

In meiner Freizeit liebe ich es zu kochen und zu backen aber ich habe auch noch einige andere Hobbies. Zum Beispiel lese ich tagtäglich auch Beauty- und Lifestyleblogs. Andererseits kann ich es mir nicht vorstellen einen reinen Beauty- oder Lifestyleblog zu schreiben, würde es aber trotzdem gern irgendwie vereinen. Und so hat sich meine neue Idee entwickelt - ich schreibe einfach eine Art foodmagazine.

Hauptaugenmerk bleiben natürlich weiterhin meine Rezepte und welche, die ich nachkoche oder nachbacke - deswegen auch FOODmagazine - aber es wird sich (fast) alles monatlich oder zweimonatlich immer um ein bestimmtes Thema drehen, eben so ähnlich wie in magazines, die auch mit jeder Ausgabe bestimmte Rubriken haben und sich gewissen Themen widmen.
Zwischendurch wird es ein paar random-posts geben über die ihr euch auf jeden Fall freuen könnt und die Abwechslung in meinen Blog bringen sollen. Das war mir wichtig - Abwechslung!!
Wie gesagt lese ich auch sehr viele Foodblogs, aber so viel kann man gar nicht nachmachen, selbst wenn mich nur jedes zweite oder dritte Gericht anspricht. Und dann lese ich eben zur Abwechslung auch gern einmal andere Blogs, auf denen sich nicht alles ums Kochen&Backen dreht.

Alles in einem will ich Tiefgründigkeit schaffen, indem ich mich einen ganzen Monat mit einem gewissen Thema beschäftige. Dazu wird es dann auch den einen oder anderen Sachtext geben, um tiefer in die Materie einzugreifen, abgerundet durch verschiedene Rezepte.
Mein Risiko wächst zwar ein wenig, dass ich einen ganzen Monat über etwas schreibe, was mal mehr oder eben auch mal weniger Leser interessiert aber das ist es mir persönlich wert & ich bin diesbezüglich absolut offen, was Themenwünsche anbelangt ;)

so weit so gut

Alles in einem freue ich mich RIESIG auf einen kleinen Neustart & ich hoffe ihr auch! Ihr dürft schon auf die nächsten Wochen gespannt sein! :]

Damit ihr in etwa wisst, wann ein neuer Blogpost online kommt: geplant habe ich jeden Mittwoch und jeden Samstag ODER Sonntag etwas zu posten. Da ich fast noch 2 Monate Semesterferien habe, bin ich da auch sehr guter Dinge [auch was die Technik anbelangt :D]. Alles andere wird sich dann zeigen. Dann kann es eben auch mal sein, dass nur ein Beitrag in der Woche online kommt aufgrund von Unistress. Mir ist es trotzdem weiterhin wichtig, dass meine Blogposts nicht unter Stress und "du-musst-jetzt-was-schreiben"-Laune online kommen...
Aber ich bzw. wir werden das schon schaukeln, denn mein Freund wird sich demnächst auch an dem ein oder anderem Blogpost beteiligen ;)

September

Im September, also ab heute, fängt alles an und es wird sich zeigen, ob es klappt so wie ich es mir vorgestellt habe...
Eure Meinungen sind also herzlich willkommen! Ich freue mich wirklich sehr über Kritik und vor allem auch konstruktive Kritik. Also nur her damit! Vielleicht findet ihr das ganze ja auch ziemlich...bescheiden und würdet ein solches foodmagazine nie lesen. Ich bin vor allem jetzt am Anfang offen für alles und auch offen für Anregungen, Vorschläge und Wünsche, was denn zukünftig Thema eines Monats sein soll!

Thema im September bleibt bis zum nächsten Post noch geheim aber es wird so sein, dass es möglichst saisonal ist oder zur Jahreszeit oder oder oder passt. Es wird also keine Rezepte für Erdbeeren geben... ;)

Was denkt ihr? Ich bin absolut gespannt!

Liebe Grüße & bis bald!♥
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28. August 2014

Tortellini alla panna [Studentenfutter]


Heute stelle ich euch ein ganz einfaches und schnelles Rezept vor, was man absolut zu jeder Jahreszeit essen kann. Es ist mein Nonplusultra-Studentenessen, da es nicht viele Zutaten braucht und eben immer lecker ist!
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und sagt mir Bescheid wie es euch geschmeckt hat und was eure liebsten "10-Minuten-Gerichte" sind!


Zutaten:

2 Personen

○ 80g Schinken
○ 275g Tortellini
○ 200g Champignons (aus der Dose)
○ 150g Junge Erbsen
○ Salz, Pfeffer
○ 1 TL Knoblauchpulver 
○ Olivenöl
○ 1 Be. Schlagsahne
○ Parmesan & Petersilie
Zubereitung:

1. Die Nudeln nach Packungsanleitung garen.

2. Schinken in Streifen schneiden. Champignons abtropfen lassen.

3. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Champignons 5 Minuten andünsten, Schinken kurz mitanbraten und anschließend Knoblauchpulver und Sahne dazugeben, aufkochen lassen und für etwa 10 Minuten köcheln. Erbsen nach 5 Minuten dazugeben.

4. Die Nudeln abgießen und die Sahnesoße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl noch ein wenig Wasser dazugeben.
Die Nudeln mit der Soße und reichlich Parmesan und Petersilie anrichten und genießen!


So schnell kann's gehen und so lecker darf's sein! Ich bin absoluter Fan von schnellen und einfachen Gerichten unter der Woche. Denn nicht immer hab ich nach der Uni so viel Zeit und Lust etwas aufwendiges zu kochen... Und da ich sicher nicht die einzige bin, der es so ergeht, hoffe ich, dass mein Rezept Anklang findet und nachgekocht wird. Das würde mich echt freuen!

Außerdem dürft ihr ganz doll gespannt sein! Seit Anfang August habe ich nämlich Semesterferien und habe fleißig an meinem Blog herumgewerkelt. Was genau euch ab dem nächsten Beitrag erwartet, verrate ich euch noch nicht.
Es wird zwar noch nicht alles so sein wie ich es gern hätte aber ich freue mich, dass es die ein oder andere Veränderung im Laufe der Zeit noch geben wird. Es bleibt also noch ein paar Tage spannend *.*

Viele Grüße!


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24. August 2014

[Grillen] Sonnenbrot - Geküsst von der Sonne


Ich hoffe ihr habt immer noch Lust auf's Grillen?! Der Sommer ist noch nicht vorbei und der Herbst bringt sicher auch nochmal ein paar warme Grilltage. Auf jeden Fall hätte ich das perfekte Rezept für euch! Ich hab es beim Familiengrillen getestet und es ist so gut angekommen, dass es wohl demnächst Tradition werden wird, hab ich soo das wage Gefühl :D

Ich bin leider jemand, der eigentlich gar nicht gern grillt. Ich mag es gesellig zusammenzusitzen, sich zu unterhalten und zusammen zu essen aber ich mag echt kein Fleisch oder auch Gemüse vom Grill. Es liegt einzig und allein an dem Rauchgeschmack (sagt man das so?!), der sich dann durch alles so dominant durchzieht... Sprich - ich will auch auf meine "Fleischkosten" kommen und das Brot ist soo perfekt dafür! :] Das Brot ist mega fluffig, das Fleisch saftig und das Aussehen spricht ja nun wirklich für sich. Und das alles ohne Grill! ;)
Ab jetzt wird es mir soo egal sein, wenn wir wieder mal grillen. Erst dann werde ich mich umso mehr freuen :)
Aber bin ich denn wirklich die einzige, die ungern Gegrilltes isst?

Nun erkläre ich euch wie ihr das Brot machen könnt. Es sieht wahrscheinlich schwieriger aus als es wirklich ist & auf geht's:

Zutaten:

Brotteig:

○ 500g Mehl
○ 2 TL Salz
○ 200ml lauwarmes Wasser
○ 90ml Speiseöl
○ 1/2 Würfel Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe

Füllung:

○ 500g Hackfleisch, gewürzt
○ 1 Zwiebel
○ 1 Paprika
○ 2 Tomaten
○ 2 EL Parniermehl
○ 1 TL Paprikapulver
○ 200g geriebenen Gouda 

○ 1 Eigelb 
Zubereitung:

1. Für den Teig alle Zutaten miteinder vermengen, gut durchkneten und den Teig an einem warmen Ort für eine halbe Stunden gehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Zwiebel, Paprika und Tomaten kleinschneiden und mit den restlichen Zutaten vermengen.

3. Ofen auf 150°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

4. Den Hefeteig in 2 gleichgroße Hälften teilen und beide gleichgroß rund ausrollen (Druchmesser: 25-30cm).

5. Auf der einen Hälfte verteilt ihr das Hackfleisch so wie auf dem ersten ↓ Bild und dann kommt die zweite Hälfte darüber. Den äußeren Ränder mit einer Gabel einstechen.
6. Wie auf der zweiten Zeichnung ↑ vom Rand bis zum Sonnengesicht den Teig einschneiden. Die einzelnen Teigteile werden nun um 90° nach rechts bzw. links gedreht, sodass das Hackfleisch nach oben zeigt. Nach Belieben ein Sonnengeischt einritzen.

7. Die Sonne nun noch mit Eigelb bestreichen, damit sie nach dem Backen golden glänzt und der Teig nicht austrocknet.

8. Die Sonne für 45 Minuten in den warmen Ofen schieben und anschließend 10 Minuten im Ofen auskühlen lassen. Dann ist sie Sonne sofort servierfertig und schmeckt warm sogar am besten!


Was sagt ihr zur gebackenen Sonne? Ich denke das Brot ist sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen ein echter Hingucker beim Grillen. Wenn man mag, kann man das Hackfleisch auch mit anderen Gemüse vermengen, wenn man nicht so gern Paprika und Tomaten mag!

Das Rezept habe ich übrigens bei einer ganz lieben Bloggerin vor ein paar Wochen entdeckt und sofort abgeklärt, ob ich es denn auch auf meinem Blog vorstellen darf! Sie hatte nichts dagegen - somit here it is! Ich hoffe ihr habt genau so viel Spaß am Zubereiten und anschließendem Servieren wie ich (;

Viel Spaß & sagt mir Bescheid wie es euch geschmeckt hat!


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21. August 2014

Chocolate Whoopie Pies | The Hummingbird Bakery



Ohjaa, Whoopie Pies gab es eine lange Weile nicht mehr. Meine letzten Whoopies verlinke ich euch hier einmal.

The Hummingbird Bakery ist neben ihren leckeren Cupcakes und Layer Cakes auch für tolle Whoopie Pies bekannt und die wollte ich auch seit Ewigkeiten nachbacken, allerdings hat mir immer diese eine Zutat gefehlt - Marshmallow Fluff!
Da Lebensmittel im Internet so gut wie immer teurer sind, war ich dafür zu geizig und bin schlussendlich im KaDeWe fündig geworden :] Solltet ihr Marshmallow Fluff zu bezahlbaren Preisen irgendwo im Internet finden, sagt mir unbedingt Bescheid, denn in den nächsten Supermärkten in meiner Nähe habe ich es bisher nie gefunden...

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich das Fluff selbst herzustellen. Vielleicht werde ich mich einmal daranwagen. Sagt mir Bescheid, ob ihr Interesse hättet!
Denn eigentlich bin ich gar kein Marshmallow-Freund, zumindest nicht "Marshmallow-am-Spieß"-Freund und wollte die Whoopies also auf jeden Fall mit dem Marshmallow Fluff ausprobieren und ich liiiebe sie *.* Wenn man den Teig nicht ganz so süß macht, wie das Backbuch vorgibt, dann sind die kleinen Pies auf jeden Fall essbar ohne gleich einem Zuckerschock zu erleiden!


Ich habe das Rezept ↓ schon dem "deutschen Geschmack" angepasst, also deutlich weniger Zucker im Teig, verhältnismäßig weniger Füllung und etwas weniger Marshmallow-Fluff ;] Außerdem ist der Teig ein wenig flüssiger als meiner, da meine Whoopies doch mehr Flüssigkeit vertragt hätten.


Zutaten:

für 8-10 Whoopie Pies

○ 1 Ei
○ 100g Zucker
○ 130g Naturjoghurt
○ 30ml Milch
○ 75g geschmolzene Butter
○ 200g Mehl
○ 80g Kakaopulver
○ 1 TL Backpulver 

Füllung:

○ 150g weiche Butter
○ 250g Puderzucker
○ 175g Marshmallow-
Fluff 
Zubereitung:

1. Ei und Zucker 2 Minuten verrühren.

2. Joghurt und Milch miteinander verrühren, Ei und Zucker dazugeben und die flüssige Butter unterrühren.

3. Mehl, Backpulver und Kakao vermischen und unter die flüssigen Zutaten rühren. Den Teig 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

4. 2 Backbleche mit Backpapier belegen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

5. Den Teig teelöffelweise (großzügig) auf den Blechen verteilen, sodass 6 Teigkleckse auf einem Blech sind. Die Whoopie Pies verlaufen beim Backen noch. Für 13 Minuten backen und auskühlen lassen.

6. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür Butter und Puderzucker schaumig schlagen, mindestens 3 Minuten. Das Marshmallow-Fluff unterrühren. Die Füllung ebenfalls 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

7. Mit einem Messer die Füllung auf der Hälfte der Whoopie Pies verteilen und mit der anderen Hälfte jeweils bedecken.
Am besten vorherschauen, welche beiden Pie-Hälften gut aufeinander passen. ;)





Habt ihr schon einmal Whoopie Pies gegessen?
Man sollte sie auf keinen Fall mit Macarons verwechseln. Sie bestehen zwar auch aus 2 Teilen mit einer leckeren Füllung zwischendrin, jedoch sind Whoopie Pies um einiges größer und ähneln eher kleinen Kuchen! Sie sind lange nicht so zart und zerbrechlich wie Macarons ;]
Wenn ihr gern noch mehr Whoopies sehen würdet, sagt mir unbedingt Bescheid! Marshmallow Fluff habe ich ja noch & außerdem viele viele Ideeeeeen (:

Und außerdem würde ich euch gern einmal, um Meinungen und Erfahrungen bitten. Ich weiß, jetzt schon an Weihnachten zu denken ist irgendwie etwas strange aber es rückt ja auch immer näher und Gedanken kann man sich ja das ganze Jahr machen... ;)
Und zwar geht es um Küchenmaschinen. So viel wie ich backe, würde sich eine Anschaffung sicher lohnen und ich würde gern euch nach Empfehlungen fragen. Der Klassiker schlechthin ist und bleibt wohl die Kitchenaid von Artisan, aber vielleicht könnt ihr mir Geräte empfehlen, die mindestens genauso gut sind und vielleicht nicht ganz so teuer. Ich würde mich echt freuen! :]

Bis zum nächsten Mal ♥



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16. August 2014

[Review] Marley Spoon


Seit ein wenig Zeit gibt es einen neuen Service im Internet - Marley Spoon. Und diesen Service habe ich heute einmal für euch getestet. Ich werde kurz das Konzept von MS erläutern, zeige euch mein Gericht, welches ich zubereitet habe und gebe schlussendlich mein persönliches Fazit!

Das Konzept

Marley Spoon bietet jede regelmäßig 7 neue und einfach nachkochbare Gerichte an, die von bestimmten Köchen entwickelt wurden. Die Zutaten kommen von sorgfältig ausgewählten ökologisch arbeitenden Lieferanten und sind daher von sehr guter Qualität. Außerdem kann man jede Woche zwischen Fleisch-, Fisch- oder vegetarischen Rezepten wählen.

Die Gerichte kosten 12€ pro Person und sind je nach Verfügbarkeit für 2, 4, 6, 8, 10, 12, 16 oder 32 Personen bestellbar (am Preis ändert sich dadurch aber nichts). Außerdem erfährt man auf der Internetseite, wie lang das Gericht in der Zubereitung dauert, bestimmte Attribute (z.B. "ohne Nüsse" oder "vegan"), etwaige Kalorienzahl und welche Zutaten zugeschickt werden und welche man zuhause haben sollte. Letztere beschränken sich aber im Großen und Ganzen auf Salz, Pfeffer, Zucker und Öle, also Zutaten, die man auch so schon parat hat. Ebenso werden alle Küchenhelfer aufgelistet, die man zum Kochen & Braten benötigen wird und auch hier wird es keinesfalls exotisch.

absolut frische und einwandfreie Zutaten | sehr gut verpackt
Meine Lieferung & das Ergebnis

Ich habe mich für ein Hüftsteak mit zweierlei Kartoffeln und Tomaten entschieden. Welche Zutaten ich bekomme, wusste ich vorher, das genaue Rezept kommt aber erst mit der Lieferung. Man kann also nur an Bildern im Internet erahnen, wie das Gericht schlussendlich aussehen könnte.

Die Produkte waren alle einwandfrei verpackt und von sehr guter Qualität. Das Fleisch kam von glücklichen Rindern aus Bayern, einer Rinderrasse, die schon 1400 Jahre alt ist. Ich habe mich extra für ein Gericht entschieden, was ich sonst nicht unbedingt oft zubereite und war sehr gespannt auf das Fleisch und auch auf die lilafarbenen Kartoffeln!

Also ging es sofort an die Zubereitung als der Postbote pünktlich 10Uhr an der Haustür klingelte.
Die beiliegende Rezeptkarte war sehr verständlich geschrieben und das Gericht schien auch relativ einfach: Die Kartoffeln wurden gekocht, währenddessen konnte der Tomatensalat aus Tomaten, Knoblauch, Balsamico und Olivenöl zubereitet werden. Danach wurde das Fleisch gewürzt und bei voller Hitze auf beiden Seiten kurz angebraten und in den Ofen für eine viertel Stunde geschoben.
In der Zeit sind die Kartoffeln weich geworden (die hellen eher als die lilafarbenen - ist das normal?). Diese wurden gepellt, grob kleingeschnittenen und zusammen mit in Ringen geschnittenen Frühlingszwiebeln und einem Senf-Knoblauch-Olivenöl-Dressing auch zu einem Salat vermengt. Dann sollte nach Plan auch das Fleisch fertig sein und da ich noch nicht sehr geübt in Fleischzubereitung bin, hab ich es zur Sicherheit angeschnitten - es war noch komplett blutig und wollte auch nicht besser werden. Nach 25 Minuten hab ich dann den Ofen noch wärmer eingestellt, sodass das Fleisch letztendlich eine halbe Stunde im Ofen war, was dem Geschmack leider gar nicht zugute kam, da es leider relativ zäh wurde.

Allen meinen Testessern hat das Gericht trotzdem geschmeckt, vor allem die beiden Salate, die ja doch sehr simpel sind! An der Fleischzubereitung werde ich weiterhin arbeiten ;)

Hier ist das Ergebnis:


Mein Fazit:

Die Produktmenge von den Hauptzutaten, also Fleisch, Kartoffeln und Tomaten, hat auf den Punkt gepasst. Alle wurden satt und nichts ist übrig geblieben. Am Ende blieb aber noch ein wenig Senf, Knoblauch und Zitrone übrig, da mir das geschmacklich nicht so gut gefallen hätte. Das ist sicherlich bei jedem anders aber es gab von keiner Zutat zu wenig und auch nicht übermäßig zu viel, also keine Produktverschwendung! Und auch das Verpackungsmaterial war zu 100% naturfreundlich aus Pappe (das Fleisch wurde allerdings durch Schafswolle isoliert und geschützt).

Ich hätte mir gern noch ein paar besondere Gewürze gewünscht. Salz und Pfeffer habe ich überall dran gemacht aber mir hat das "Besondere" Etwas gefehlt... Ansonsten war es geschmacklich sehr gut und die lilafarbenen Kartoffeln werde ich mir wohl auch mal wieder kaufen :]

Nun zu den negativen Punkten: die Zubereitungsdauer von 40 Minuten hat hinten und vorn nicht ausgereicht. Wir haben zu zweit gearbeitet und gekocht und doppelt solang gebraucht.
Was ich persönlich aber am enttäuschendsten fand, war die Anleitung zur Fleischzubereitung. Genau das worauf ich mich am meisten gefreut habe, hat am Ende gar nicht meine Erwartungen erfüllt. Das Fleisch war ja ansich lecker, hatte eine schöne Struktur, ist aber durch die mangelhafte Zubereitung sehr zäh geworden und das darf nicht passieren, wenn man eine "einfache Zubereitung" verspricht.

Hätte ich an dieser Stelle mehr Erfahrung gehabt, wäre das vielleicht nicht passiert aber umso motivierter bin ich, mich wieder heranzuwagen und irgendwann wird dann auch mein Fleisch perfekt gebraten und gegart sein. Als Student hat man nur leider eher selten die Möglichkeit solch qualitativ hochwertiges Fleisch zu verarbeiten - aber irgendwann.. ;]

Schlussendlich würde ich trotzdem wieder einmal bei Marley Spoon bestellen. Die Produkte haben mich absolut überzeugt und man hat mal ein wenig Abwechslung zwischendurch und lernt neue Varianten kennen, ein Gericht mal anders zuzubereiten. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass es Hüftsteak mit 2 verschiedenen Salaten geben würde, fand aber beide Salate soo lecker, dass ich sie wieder einmal machen werde!

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Was denkt ihr zu Marley Spoon? Konnte ich euch ein wenig neugierig machen und welches würdet ihr euch von den aktuellen Gerichten aussuchen?

Liebe Grüße & bis zum nächsten Mal!


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13. August 2014

Bananen-Toffee-Cupcakes á la Peggy Porschen


Heute gibt es das Rezept mit den Toffee-Bonbons aus der Degustabox! Es gibt nämlich Bananen-Toffee-Cupcakes á la Peggy Porschen aus Boutique Baking mit geschmolzenem Toffee *.* Das Rezept habe ich leicht abgewandelt und etwas angepasst.

Bananen esse ich ansich gar nicht gern, aber kombiniert schmecken sie mir dann doch ganz gut. Diese Kombination mit Toffee ist richtig lecker und auch in Smoothies kann ich auf Bananen kaum verzichten! Es lohnt sich also immer mal wieder neue Dinge auszuprobieren mit Lebensmitteln, die man sonst nicht so gern mag.


Außerdem möchte ich mich bei der Fotografin meiner Cupcakes bedanken! :D
Meine Schwägerin in spe ist Hobby-Fotografin, auch mit eigenem Blog, auf dem ihr auf jeden Fall vorbeischauen solltet. :] Und ich bin soo zufrieden mit den Bildern, vielen Dank! ☼
Mein Freund und ich sind nämlich für ein paar Tage in den Urlaub gefahren, wir haben die Cupcakes zwar gebacken aber dann vergessen zu fotografieren [...] und ich hab euch das Rezept immerhin versprochen...! So viel zu den Bildern - jetzt gibt's das Rezept dazu:

Zutaten:

für 12 Cupcakes:

Teig:

○ 100g Butter
○ 100g Zucker
○ 1 Prise Salz
○ 2 Eier
○ 100g Mehl
○ 1TL Backpulver
○ 25g Kakao
○ 2 EL Milch

Topping:

○ 100g Frischkäse
○ 100g weiche Butter
○ 250g Puderzucker
○ eine halbe Banane
○ 10 Toffee-Bonbons 
○ etwas Butter

○ Schokostreusel

Zubereitung:

Cupcake-Teig:

1. Backofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auslegen.

2. Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen und die Eier nacheinander unterrühren.

3. Mehl, Backpulver und Kakao vermischen und unter den Teig sieben. Sollte der Teig etwas zähflüssig sein, dann noch die Milch unterrühren.

4. Den Teig in die Mulden zu zwei Dritteln füllen und für 13-14 Minuten backen. Die Cupcakes auskühlen lassen.

Topping:

5. Frischkäse cremig schlagen. Butter und Puderzucker schaumig aufschlagen und den Frischkäse unterrühren.

6. Die Banane, je weicher desto besser, mit einer Gabel zerquetschen und unter die Masse geben.

7. Die Bonbons in einen Topf geben, erhitzen bis sie schmelzen und die Hitze leicht zurückdrehen, umrühren bis die Bonbons flüssig sind, die Butter unterrühren, kurz abkühlen lassen und sofort unter das Topping rühren.

Wenn alle Zutaten vorher Zimmertemperatur haben, sollten sich die geschmolzenen Bonbons unterrühren lassen. Es kann jedoch passieren, dass sie sofort wieder hart werden, wenn sie noch zu heiß sind. *Übung macht den Meister*

8. Das Topping nun für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen und anschließend auf den Cupcakes vertreichen, mit Schokostreuseln dekorieren!


Wie gefällt euch dieses Rezept? Ich kann euch das Backbuch von Peggy Porschen absolut empfehlen. Bisher waren alle Rezepte soso lecker, die Mengenangaben passen genau und die Rezeptanleitungen sind sehr verständlich geschrieben. Abgesehen vom ganzen Design in zartem rosé liebe ich dieses Backbuch und würde sich so sehr über einen Nachfolger freuen... Hoffentlich wird es einen geben ;]

Ansonsten würde ich mich freuen, wenn ihr an meiner Umfrage in der rechten Sidebar teilnehmen würdet. Ich habe nämlich ein paar Pläne und würde dabei gern auf euch und eure Vorlieben Rücksicht nehmen. Genaueres werdet ihr noch sicher früh genug erfahren!

Liebe Grüße & viel Spaß beim Nachbacken!


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